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Preise für Papier steigen um bis zu 25 Prozent

Markt für Zeitungspapier

Die deutschen Zeitungsverlage müssen im kommenden Jahr beim Papier-Einkauf deutlich mehr Geld ausgeben. Die Preise steigen um bis zu 25 % auf rund 125 DM/100 kg. Grund ist eine »leergefegter Markt«. Zeitungsleser müssen zunächst keine entsprechende Verteuerung ihrer Blätter befürchten. Beim größten deutschen Hersteller, Haindl, Augsburg, ist die Produktion von Zeitungspapier bereits für das gesamte Jahr verkauft.
Der im Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger für Verlagswirschaft zuständige Geschäftsführer, Jörg Laskowski, kritisierte, die Industrie habe vor allen die Produktion für Hochglanzpapier für Zeitschriften investiert und den Zeitungsmarkt vernachlässigt. Der Verband habe den Verlegern geraten, hart zu verhandeln und Mengen genau zu kalkulieren. Der Papiereinkauf macht bei Zeitungsverlagen zwischen sechs und zehn % der Gesamtkosten aus.

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