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Presstek soll von der amerikanischen MAI Holdings Inc. übernommen werden

Verhandlungen mit der Tochtergesellschaft des American Industrial Partners Capital Fund haben bereits begonnen
 

Stanley E. Freimuth, Vorstandsvorsitzender, Präsident und CEO von Presstek, hat die Übernahme des Herstellers durch die amerikanische MAI Holdings bekanntgegeben. MAI Holding gehört dem Kapitalfund American Industrial Partners Capital Fund IV an.

Presstek, Anbieter von Digitalen Offsetdruckmaschinen und Druckplatten, soll von der amerikanischen MAI Holdings Inc, die zum Kapitalfonds American Industrial Partners Capital Fund IV gehört, übernommen werden. Wie der Maschinenhersteller bekannt gab, sollen die Aktionäre 0,50 US-Dollar pro Stammaktie erhalten – 16,3 % mehr, als die Aktie zum Börsenschluss am 22. August Wert war. Der Übernahmevereinbarung, die noch der Zustimmung der Aktionäre bedarf, soll im Laufe des vierten Quartals abgeschlossen sein.

Im Zusammenhang mit der Transaktion habe AIP bereits eine Vereinbarung mit dem größten Aktionär von Presstek – der IAT Reinsurance Company und deren Tochterunternehmen, die insgesamt 24,5 % der Anteile halten – geschlossen: Diese werden in der extra anberaumten Gesellschafterversammlung für eine Unternehmenszusammenlegung stimmen.

Wie Stanley E. Freimuth, Pressteks Vorstandsvorsitzender, Präsident und CEO, erklärte werde die Kombination aus "den finanziellen Mitteln von AIP mit dem Produktportfolio von Presstek" das Wachstum des Unternehmens wieder vorantreiben. In den vergangenen Jahren hatte auch Presstek unter dem weltweiten Wirtschaftsabschwung gelitten. AIP sei zudem keine unbekannte Größe in der Druckindustrie, schließlich handele es sich bei einem der AIP-Tochterunternehmen, der Mark Andy Inc, um einen Entwickler von Flexodruck-Equipment für den Etiketten-, Verpackungs- sowie Sonderdruck-Markt.

AIP ist eine außerbörsliche Kapitalgesellschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Mittelstandsunternehmen gemeinschaftlich mit dem Management auf- und auszubauen. Presstek und das zugehörige Portfolio stelle nach Aussage von Richard Hoffman von AIP, ein attraktives Investment für die Kapitalgesellschaft dar. Man wolle dem Hersteller nun dabei helfen, "sein volles Potenzial auszuschöpfen".

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