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Print 64 sucht nach Investoren

Vorläufiger Insolvenzverwalter sieht gute Chancen für Fortführung

Der vorläufige Insolvenzverwalter der Print-64 GmbH in Norderstedt, Justus von Buchwaldt, sieht nach eigenen Angaben gute Chancen, das erneut in die Schieflage geratene Druckunternehmen zunächst weiterzuführen und am Markt neu zu positionieren. Print-64 hatte am 30. September 2011 bereits zum dritten Mal innerhalb von zwei Jahren einen Insolvenzantrag gestellt.

Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens läuft nach Aussage des vorläufigen Insolvenzverwalters uneingeschränkt weiter, der Betrieb sei gut ausgelastet. „Alle 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hoch motiviert und unterstützen das Unternehmen hundertprozentig“, betont von Buchwaldt. Als erste Maßnahme habe er die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes sichergestellt.
Der vorläufige Insolvenzverwalter sieht gute Chancen, die Print-64 GmbH zunächst weiterzuführen und am Markt neu zu positionieren. Hierfür sei jetzt die Suche nach einem engagierten Investor im Gange. „Das Unternehmen genießt einen ausgezeichneten Ruf, hat für seine Produktionsleistungen bereits viele Branchen-Preise erhalten und verfügt über einen hochmodernen Maschinenpark“, erläutert von Buchwaldt. Mit einem der wichtigsten Kunden konnte das Unternehmen gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter ganz aktuell eine Vereinbarung über die weitere Zusammenarbeit treffen.

Das Norderstedter Unternehmen musste erstmal im Juli 2009 Insolvenz anmelden. Damals hatte die Leipziger RT-Gruppe die Assets des insolventen Unternehmens gekauft und die Geschäfte unter Print-64 Druckwerkstätten GmbH fortgeführt. Es folgte ein weiterer Insolvenzantrag im Januar 2010, dem auch die Insolvenz der gesamten RT-Gruppe folgte. Anschließend wurde die Holding The Photo Company AG neue Gesellschafterin des Unternehmens.

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Leserkommentare (2)

PrintMan | Mittwoch, 26. Oktober 2011 17:30:02

Insolvenz!!

Ich finde es erstaunlich das eine Druckerei, die innerhalb von 26 Monaten das dritte Mal die Insolvenz beantragen muss, noch weiterhin auf den Markt ist, und es wohl noch weitergehen soll. Ob das so Richtig ist??? Es muss doch Grundlegend was "Faul" sein in der Firma. In den Letzten 26 Monaten sind doch 9 Monate gewesen wo der Betrieb keine Löhne und Gehälter zahlen
musste, nach jeder neuen Übernahme mussten die Mitarbeiter und Lieferanten Zugeständnisse machen. Wenn man dann noch schreibt das man mit einer der Wichtigsten Kunden eine Vereinbarung getroffen hat, muss ich mich fragen ob es hier wieder nur über den Preis geht und über kurz oder lang man wieder in die Insolvenz gerät.

Realist | Mittwoch, 26. Oktober 2011 15:20:02

Print 64

Wie oft soll das Spiel noch gehen. Alles neu, alles Super und trotz dem in 2 Jahren drei mal Pleite. Vieleicht liegt das Geheimnis in der Kalkulation?, und der große Kunde hat warscheinlich nur Angst den Billigen Jacob zu verlieren.

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