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Print on Demand: KNV-Gruppe und Canon planen strategische Zusammenarbeit

Der Print-on-Demand-Geschäftsbereich am Standort Erfurt soll ausgebaut werden

Der Print-on-Demand-Bereich am Logistikstandort von KNV und KNO VA in Erfurt soll weiterentwickelt werden. Dazu haben die KNV-Gruppe und Canon eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ab Januar 2017 soll der Maschinenpark am Standort Erfurt sukzessive um neue Druck- und Bindetechnologien erweitert werden. Im Rahmen der Vereinbarung werde Canon künftig für den technischen Part und die Druckdatenvorbereitung und die KNV-Gruppe wie bisher für Vertrieb und Logistik verantwortlich sein. KNV bietet bereits seit 2011 Print-on-Demand-Dienstleistungen für Verlage und Händler an – zuerst am Standort Stuttgart, seit April 2015 in Erfurt.

Seit Beginn der eigenen PoD-Druckerei ist der Bereich konstant gewachsen, wie PoD-Vertriebsleiter Rolf Blind erklärt. Aktuell seien mehr als 500.000 Titel in der Druckdatenbank abrufbar. „Die Drucktechnologien entwickeln sich immens schnell", erklärt Thomas Raff, Geschäftsführer KNO VA und verantwortlich für PoD in der KNV-Gruppe, zur Notwendigkeit der Weiterentwicklung des Geschäftsbereichs, "Hier Schritt zu halten, ist eine große Herausforderung". Das Ziel sei es darum, die jeweils aktuellste Technik für bereitzustellen.

Und genau dafür werde man ab 2017 mit Canon sowie der Canon-Tocher "Canon Business Services" (CBS) zusammen arbeiten. Ziel sei es, mit dem Druckmaschinenhersteller zusammen, Verlagen eine "klare Druckalternative zum klassischen Offset anzubieten". "Von Print to Order bis hin zu mittleren Auflagen können dann in Erfurt erstmals auch Titel mit einem Ladenpreis von unter 10 Euro in Topqualität direkt in die Buchlogistik „hineinproduziert“ werden. Der Buchhandel selbst profitiert von einem stetig wachsenden Titelangebot und der Bündelung von physischer und PoD-Ware. Das schont Ressourcen, wirkt Bestellabbrüchen im Handel, bedingt durch lange Lieferzeiten, entgegen, verhindert unnötige Kapitalbindung und senkt Produktionskosten. Wenn es also einen idealen Einstiegszeitpunkt in Print on Demand für Verlage gibt, ist dies jetzt.“  so Raff abschließend.

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