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Produktion grafischer Papiere ging 2014 um 0,5 Prozent zurück

Steigerung bei Verpackungspapier, -karton und -pappe um 1,2 Prozent
 

Dr. Wolfgang Palm, Vizepräsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken e.V.

Die deutsche Papierindustrie hat im vergangenen Jahr ihre Produktion mit 22,5 Mio. Tonnen gegenüber dem Jahr 2013 leicht steigern können. Bei einem leichten Verlust von minus 0,5 Prozent im Bereich der Produktion von grafischen Papieren im Vergleich zum Vorjahr, verzeichnete die Branche insgesamt ein Produktionsplus von 0,6 Prozent. Dies sei auf das anhaltende Wachstum in den Bereichen Verpackung, Hyiene- und Spezialpapiere zurückzuführen, heißt es in einer Pressemeldung des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP). 

Auch wenn sich die Ertragslage im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr sichtbar verbessert habe, halte die Branche dies wegen ihrer hohen Kapitalintensität nach wie vor nicht für ausreichend. In der Jahrespressekonferenz des Verbandes der Papierfabriken verwies Dr. Wolfgang Palm, Vizepräsident des Verbandes, darauf, dass sich der Abwärtstrend bei den grafischen Papieren mit einem Produktionsminus von 0,5 Prozent (2012 : 2013 =  5,5%) deutlich verlangsamt habe. Der Inlandsabsatz der grafischen Papiere weist laut den Kennzahlen der deutschen Zellstoff- und Papierfabriken sogar ein leichtes Plus von 0,3 Prozent auf. "Von einem Durchschreiten der Talsohle kann jedoch keine Rede sein", so Palm weiter.

Positiv sei das weitere Wachstum der Produktion bei Verpackungspapieren und -karton (1,2 Prozent), Hygiene- (1,7 Prozent) und Spezialpapieren (1,5 Prozent), wobei die diesbezüglichen Inlandsabsatzzahlen nur bei den Verpackungs- und Hygienepapieren einen positiven Wert aufweisen. Der Umsatz der Branche legte im Jahr 2014 – nach einem Minus von 2,3 Prozent im Vorjahr – mit 0,3 Prozent auf 14,3 Mrd. Euro wieder leicht zu. 

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