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Projekt "WiDi": Studie über Innovationen und Qualifizierungsbedarf

Besonders gefragt in der Druck- und Medienbranche: fachliche Themen und IT-Inhalte
 

Die Studie zeigt die Ergebnisse der Befragung über Innovationen und Qualifizierungsbedarf in der Druck- und Medienbranche 

Das Projekt "WiDi" – Weiterbildungsinitiative Druckindustrie – federführend durchgeführt vom Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA), der gemeinsamen Bildungseinrichtung von Bundesverband Druck und Medien (BVDM) und Verdi, hat eine Studie über Innovationen und Qualifizierungsbedarf der Branche veröffentlicht. Ziel der Studie war eine Ermittlung von Zukunftstrends in der Druckindustrie. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche Mitarbeiterkompetenzen nötig sind, um innovative Ideen umzusetzen und neue Geschäftsfelder zu eröffnen.  

Im Rahmen der Studie hat das Projekt „WiDi“ einen hohen Qualifizierungsbedarf in der Branche ermittelt. Besonders gefragt sind fachliche Themen (51 %) und IT-Inhalte (42 %), aber auch Softskills (36 %) und kaufmännische Themen (27 %).

Befragt wurden 500 Personal- und Weiterbildungsverantwortliche repräsentativ ausgewählter Unternehmen der Druck- und Medienbranche sowie Kunden und Betriebsräte. Die hohe Bereitschaft der Unternehmen, an dieser Befragung teilzunehmen sein ein Beleg dafür, dass das Interesse am „Change-Management“ in der Printbranche sehr groß ist, so der BVDM.

Ebenfalls erkennbar wurde in der Studie, dass die Druck- und Medienbranche nach wie vor von kleinen Unternehmen bestimmt wird – rund die Hälfte der befragten Unternehmen beschäftigt weniger als zehn Mitarbeiter. 43 Prozent betreiben das Hauptgeschäftsfeld „Druck“ als vollstufige Druckerei. 39 Prozent bieten zusätzlich zur Printproduktion eine eigene Digitalmedienspart.

Als die wichtigsten Innovationen der nächsten Jahre sehen die Unternehmen besonders den Digitaldruck (67 %), darunter vor allem den personalisierten oder individualisierten Digitaldruck. Als weitere technische Innovationen wurden Entwicklungen in den digitalen Medien genannt (29 %), wie etwa E-Books, Cloud-Computing oder generell das Thema „Digitalisierung“.

Gemeinsam mit den Partnern, der Akademie des Verbandes Druck+Medien Nord-West (Lünen) und dem Verdi-Institut für Bildung, Medien und Kunst (Lage-Hörste) werden im Rahmen des Projekts "WiDi" neue passgenaue und zukunftsorientierte Beratungs- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter der Druck- , Medien- und Verlagsbranche entwickelt und erprobt. Gefördert wird das Projekt durch das Bildungsministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds im Rahmen der Initiative „weiter bilden“.

Die Ergebnisse der Studie sind als ausführlicher Bericht verfügbar und können unter http://widi.zfamedien.de/aktuell heruntergeladen werden.

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