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Quartalszahlen: Heidelberg schließt mit positivem Nachsteuerergebnis ab

Nach neun Monaten erreicht das Unternehmen vor Steuern die Gewinnschwelle
 

Die Heidelberger Druckmaschinen AG steigert Umsatz und erzielt Nachsteuergewinn.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat das abgelaufene Geschäftsquartal (1. Oktober bis 31. Dezember 2015) mit einem positiven Nachsteuerergebnis abgeschlossen. Wie der Druckmaschinenhersteller bekannt gab, lagen Umsatz und operatives Ergebnis deutlich über den Vorjahreswerten. Insgesamt hat das Unternehmen nach neun Monaten (1. April bis 31. Dezember 2015) vor Steuern die Gewinnschwelle erreicht.

Nach Angaben des Unternehmens hat sich der Konzernumsatz nach neun Monaten auf 1,802 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,55 Mrd. Euro) erhöht. Darin enthalten seien 93 Mio. Euro positive Währungseffekte. Der Auftragseingang verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 1,904 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,780 Mrd. Euro). 

Auch das operative Ergebnis habe im dritten Quartal weiter gesteigert werden können. So habe sich das EBITDA ohne Sondereinflüsse auf 119 Mio. Euro (Vorjahr: 80 Mio. Euro) gesteigert und das EBIT ohne Sondereinflüsse sogar auf 65 Mio. Euro (Vorjahr: 29 Mio. Euro) verdoppelt. Das Segment Heidelberg Services sei weiterhin auf Zielkurs, die geplante EBITDA-Marge von 9 bis 11 Prozent zu erreichen. Im Segment Heidelberg Equipment habe die EBITDA-Zielmarge von 4 bis 6 Prozent aber aufgrund regionaler Schwächen in China noch nicht erreicht werden können.

Durch Refinanzierungsmaßnahmen der vergangenen Quartale sank das Finanzergebnis zum 31. Dezember 2015 auf minus 42 Mio. Euro (Vorjahr: minus 49 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern konnte allerdings nach neun Monaten mit 0 Mio. Euro (Vorjahr: minus 92 Mio. Euro) die Gewinnschwelle erreichen. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich deutlich auf minus 7 Mio. Euro nach minus 95 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Der Free Cashflow betrug nach neun Monaten minus 37 Mio. Euro (Vorjahr: minus 16 Mio. Euro). Er fiel im Wesentlichen aufgrund von Restrukturierungsausgaben und der PSG-Akquise negativ aus, wie das Unternehmen berichtet.

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Auftragsentwicklung strebt Heidelberg im laufenden Geschäftsjahr 2015/2016 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 2 bis 4 Prozent an. Das Unternehmen rechne damit, dass der Umsatzanteil in der zweiten Jahreshälfte höher ausfallen werde als in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres.

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