Weiterempfehlen Drucken

Rädler-Gruppe hat die Wifac GmbH übernommen

Weitere Konzentration im deutschen grafischen Fachhandel
 
Wolfgang Rädler

Wolfgang Rädler leitet die Geschäfte der Landsberger Rädler-Gruppe, zu der nun auch die Wifac gehört.

Umwälzung im deutschen grafischen Fachhandel: Die Rädler-Gruppe übernimmt Wifac. "Im Rahmen ihrer langfristig angelegten Unternehmensstrategie baut die Rädler-Gruppe ihren Wirkungsbereich und ihre Kompetenz im Bereich Service, Systeme und Produkte für die Druckindustrie bundesweit aus", heißt es in einer Mitteilung der Gruppe mit Hauptsitz Landsberg/Lech zur Übernahme der Wifac GmbH (Leinfelden-Echterdingen/Berlin) per 1. September 2015.

Die Rädler-Gruppe ist seit 1976 Anbieter von Produkten, Dienstleistungen und Lösungen für das grafische Gewerbe und der Druckindustrie in Süddeutschland. Standorten und Logistik-Zentren gibt es in Landsberg, München, Nürnberg und Stuttgart. Von dort aus wird die Druck- und Medienindustrie unter anderem mit Verbrauchsmaterialien (über 10.000 Artikel), Druckfarben aus der eigenen Farbmischstation sowie Hard- und Softwarelösungen bedient.

„Wir sehen die Integration [der Wifac GmbH] als wesentlichen Baustein und langfristige Perspektive im Rahmen unserer Unternehmensstrategie zum Ausbau unserer bundesweiten leistungsstarken Betreuung von Vorstufenunternehmen und Druckereien“, so der Geschäftsführer der Rädler-Gruppe, Wolfgang Rädler. „Dieser Schritt tut beiden Unternehmen gut. Das ist ein tragfähiges Konzept für die Zukunft.“, kommentiert Marcel Otto, Geschäftsführer der Wifac GmbH.

Neues Logistikzentrum in Schönaich

Um die Steuerung der gesamten Unternehmensgruppe zu optimieren und das neue Potenzial der Service- und Logistikmöglichkeiten im Sinne der Kunden zu perfektionieren, bezieht die Rädler-Gruppe am 1. Oktober 2015 ein neues, Logistikzentrum in Schönaich, südlich von Stuttgart. Um den Übergang für alle Wifac-Kunden so reibungslos wie möglich zu gestalten, bleiben bundesweit alle Telefonnummern und die jeweiligen Ansprechpartner erhalten. Die Wifac firmiert künftig als Rädler-Wifac GmbH.

Weitere Konzentration im Fachhandel

Die in Deutschland aktive Wifac GmbH, in die im vergangenen Jahr auch die Wifac Graphia GmbH integriert wurde, war bisher ein wichtiger Teil der in den Niederlanden ansässigen Wifac Gruppe B.V. Diese ist wiederum eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Wifag Polytype Holding AG (WPH, Freiburg/Schweiz).

Die Wifac hatte in Deutschland im Oktober 2012 den Geschäftsbetrieb der Graphia-Willy-Nothnagel-Unternehmensgruppe übernommen. Am 1. Januar 2012 war bereits der Geschäftsbetrieb der südbadischen Döring GmbH integriert worden. Auch andere bekannte Namen aus dem Großhandel – wie Unger, Wachter oder Georg Gernhard – waren zuvor schon in der Wifac und ihrer Vorgängerfirma Wifag aufgegangen.

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Partner: Canon Solutions America und Onevision Software

Kooperation für enges Zusammenspiel von Hard- und Software

Die Unternehmen Canon Solutions America Inc., hundertprozentige Tochter von Canon U.S.A. Inc., und Onevision Software Inc., internationaler Anbieter von Softwarelösungen für die Druck-, Verlags- und Medienbranche, geben ihre Partnerschaft bekannt. Ziel der Zusammenarbeit beider Unternehmen sei es, Kunden – durch das vereinfachte Zusammenspiel von Hard- und Software – leichter, schneller und kostensparender optimale Druckergebnisse erzielen zu lassen.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Ist der Aufschwung auch bei Ihnen angekommen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...