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Rako Gruppe integriert Graphische Betriebe Staats

Haftetiketten-, Verpackungs- und Sicherheitstechnologie-Spezialist beteiligt sich an Lippstadter Etiketten- und Veredelungsbetrieb
 

Produktionsbereich von Rako Etiketten am Standort Witzhave. 

Wie die Rako-Gruppe selber meldet, hat sich der Haftetiketten-, Verpackungs- und Sicherheitstechnologie-Spezialist mit Hauptsitz in Witzhave bei Hamburg an der Firma Graphische Betriebe Staats GmbH mit Sitz in Lippstadt beteiligt. Durch die Beteiligung soll die Firma Staats in die Rako-Gruppe eingegliedert werden. Laut Ralph Koopmann, Geschäftsführer der Rako Etiketten GmbH & Co. KG, verschaffe die Kooperation beiden Unternehmen Synergie-Effekte sowie ein erweitertes Produktportfolio.

Die Rako-Gruppe gehört zu den größten und modernsten Herstellern für flexible Verpackungen, Haftetiketten, Sicherheitstechnologien (RFID und Hologramme) sowie Software. Mit über 80 Druckmaschinen wird an 13 Produktionsstätten in Deutschland, Frankreich, China und Südafrika in den gängigen Druckverfahren (Flexo-, Sieb-, Offset-, Digitaldruck, Buchdruck, Tiefdruck und Kombinationsmöglichkeiten) produziert. Im vergangenen Jahr generierte die Rako-Gruppe mit rund 1500 Mitarbeitern einen Umsatz von 200 Mio. Euro.

Die Graphischen Betriebe Staats verstehen sich als Fullservice-Dienstleister der Druckindustrie. Die traditionsreiche Druckerei in Lippstadt arbeitet schwerpunktmäßig in den Bereichen Bogendruck, Etiketten und Design und bietet vielfältige Veredelungsmöglichkeiten sowie verschiedene Produktionsverfahren an. Beschäftigt werden rund 50 Mitarbeiter.

Rako bringt immer wieder innovative Produktlösungen auf den Markt, so zum Beispiel auch das "Linerless-Etikett". Im Gegensatz zu herkömmlichen, selbstklebenden Etiketten benötigen die Linerless-Etiketten keinen Träger (Liner), der das Etikett zu dem zu etikettierenden Produkt transportiert. Dadurch können laut Rako der Energiebedarf gesenkt und wertvolle Ressourcen geschont werden. Der Kunde spart Transport- und Lagerkosten, da durch den fehlenden Etikettenabstand mehr Etiketten auf eine Rolle gewickelt werden können. Weiterhin entstehen keine Abfallkosten für Trägermaterial. Die Markteinführung dieses neuen Produktes ist für den Sommer 2013 geplant.

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