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Richard Conzelmann Grafik + Druck lässt Insolvenz hinter sich

Insolvenzverfahren durch Amtsgericht Hechingen aufgehoben
 

Das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Markus Conzelmann, Inhaber der Druckerei Richard Conzelmann Grafik + Druck e.K., wurde aufgehoben.

Das Amtsgericht Hechingen hat am vergangenen Freitag das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Markus Conzelmann, Inhaber der Druckerei Richard Conzelmann Grafik + Druck e.K., aufgehoben. Damit ist der Sanierungsprozess im Rahmen des Insolvenzverfahrens beendet. 

Dem Ende der Insolvenz vorausgegangen waren nahezu zwei Jahre der Sanierung und Restrukturierung des Unternehmens. Die Druckerei Conzelmann war im Juli 2012 in finanzielle Schwierigkeiten geraten und musste somit einen Insolvenzantrag stellen. Betroffen waren insgesamt 110 Arbeitnehmer in Albstadt-Tailfingen. Vom Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung führte der Insolvenzverwalter Alexander Kästle von der Rottweiler Anwaltskanzlei Hirt + Teufel den Betrieb fort. Restrukturierungsmaßnahmen folgten, wobei betriebsbedingte Kündigungen laut Hirt + Teufel vermieden werden konnten. Die Reduzierung auf aktuell etwa 80 Mitarbeiter kam überwiegend durch die übliche „insolvenzbedingte Fluktuation“ zustande, so Kästle.

Grundlage für die Beendigung des Insolvenzverfahrens war der Insolvenzplan. Über Zuschüsse Dritter und den damit verbundenen Erhalt des Unternehmens konnte den Gläubigern eine wesentlich bessere Quote auf ihre Forderungen in Aussicht gestellt werden. Die Zustimmung der Gläubiger zum Insolvenzplan war somit auch aus wirtschaftlichen Gründen geboten.

Die langfristige Zukunft des Unternehmens schätzt Insolvenzverwalter Alexander Kästle wie folgt ein: „Die Unternehmen der Druckbranche bewegen sich wie schon seit Jahren in einem schwierigen Marktumfeld, der Preisdruck ist immens. Daher ist es erforderlich, die Kunden mit Zuverlässigkeit und Qualität zu überzeugen. Dies erfordert den vollen Einsatz von Richard Conzelmann und seinen Mitarbeitern – dessen sind sich die Beteiligten bewusst. Die Rahmenbedingungen für einen dauerhaften Fortbestand des Unternehmens sind gesetzt. Ungeachtet dessen müssen die im Rahmen des Insolvenzverfahrens teilweise noch nicht vollständig umgesetzten Optimierungsprozesse weiterverfolgt werden.“ 

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