Weiterempfehlen Drucken

Ricoh übernimmt die insolvente ADA – Das Systemhaus GmbH

Inklusive von rund 620 Mitarbeitern und der Standorte in Hamburg, Münster, Hünxe, Mönchenglabdbach, Willich, Heilbronn und München
 

Ricoh hat die ADA – Das Systemhaus GmbH übernommen und wird mit Wirkung zum 1. Juli das operative Geschäft weiterführen. "Ricoh Deutschland wird sich in Zukunft noch stärker als Anbieter von Complete Office Solutions positionieren", erklärt Uwe Jungk, CEO von Ricoh Deutschland.

Die Ricoh Deutschland GmbH hat die insolvente ADA – Das Systemhaus GmbH mit Hauptsitz in Willich übernommen und wird das operative Geschäft des IT-Dienstleisters mit Wirkung zum 1. Juli weiterführen. Wie Ricoh und der Insolvenzverwalter Dr. Jörg Nerlich, Partner der Kanzlei Görg, vereinbarten, sollen rund 620 Mitarbeiter übernommen und die Standorte in Hamburg, Münster, Hünxe, Mönchengladbach, Willich, Heilbronn und München erhalten bleiben. Mit der Übernahme baut Ricoh seine IT-Services weiter ausbauen.

Das operative Geschäft von ADA wird, so Ricoh, ab Juli 2012 unter der Marke Ricoh in in einer eigenständigen Geschäftseinheit mit Namen "Ricoh IT Services & Solutions" fortgeführt. Dr. Friedel Mager und Andreas Lenzig werden die neue Business Unit leiten. Sie berichten direkt an Uwe Jungk, Chief Executive Officer von Ricoh Deutschland. Wie Ricoh weiter berichtet, wird Ralf Außel, der als Director IT Business Services von Ricoh Deutschland den Aufbau des IT-Services-Geschäft in den letzten Jahren begleitet hat, wird in enger Kooperation mit den beiden bisherigen ADA-Managern den Ausbau des Portfolios und der Kundenbasis, insbesondere im Mittelstandssegment, verantworten. Gemeinsam wollte man die bestehenden Services weiter ausbauen und neue Services zur  Optimierung der Geschäftsprozesse unserer Kunden entwickeln. "Ricoh Deutschland wird sich in Zukunft noch stärker als Anbieter von Complete Office Solutions positionieren", erklärt Uwe Jungk.

Ricoh und ADA: Know-how teilen und Geschäfte ausbauen

Die Übernahme des operativen Geschäftsbetriebs von ADA ist ein Teil des globalen Wandels von Ricoh hin zu einem dienstleistungsorientierten Unternehmen. Als solches werde man seinen Kunden weltweit Tools und Know-how zur Optimierung von geschäftskritischen Dokumenten- und IT-Prozessen zur Verfügung stellen. Bisher habe sich Ricoh mit seinen IT-Services, die das Unternehmen bereits seit zwanzig Jahren anbieten, vornehmlich auch mittelständische und kleine Unternehmen konzentriert. Dank der Integration des Know-hows von ADA könne man das IT-Geschäft nun aber auch auf das Großkunden. und Mittelstandsegment ausbauen.

Wer ist die ADA – Das Systemhaus GmbH?

Als Service-Provider hat ADA die komplette IT-Infrastruktur seiner Kunden betreut, von der Konzeption über die Umsetzung bis hin zum Betrieb. Das Angebot schloss unter anderem Software Packaging, Software Deployment, den Rollout von Hard- und Software, E-Commerce-Portale, Services (Fiel, Onsite und Remote), SWAP- und Reparaturservices sowie das Remarketing von gebrauchten Systemen mit ein.

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Igepa Group und Verbände Druck und Medien beschließen Zusammenarbeit

Partner wollen Unternehmen der Druckindustrie bei PSO-Zertifizierung unterstützen

Die Igepa Group und die Verbände Druck und Medien mit ihren Print-Xmedia‐Beratungsgesellschaften haben im Bereich des Prozessstandard Offsetdruck (PSO) eine enge Zusammenarbeit beschlossen. Gemeinsam wollen die Partner Unternehmen der Druckindustrie aktiv bei der PSO‐Zertifizierung unterstützen.

» mehr

IT meets Print – Jetzt Tickets ordern!

CHIP-Logo

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Wie informieren Sie sich über Ihren Urlaubsort?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...