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SCA will Verpackungssparte an DS Smith verkaufen

Der britische Verpackungshersteller DS Smith will die Verpackungssparte von SCA kaufen.

Der schwedische Hersteller von Papier- und Hygieneprodukten, SCA, will seine Verpackungssparte – mit Außnahme von zwei Kraftliner-Fabriken in Schweden – an den britischen Verpackungshersteller DS Smith verkaufen. Der Kaufpreis beläuft sich laut SCA auf 1,7 Mrd. Euro.

Wie Jan Johansson, Präsident und CEO von SCA, erläuterte, soll der Verkauf der Verpackungssparte ein vermehrtes Wachstum des Geschäftsbereichs Hygiene ermöglichen. Der Geschäftsbereich Packaging (ausgenommen die zwei Kraftliner-Fabriken) verzeichnete im Jahr 2010 einen Nettoumsatz von ca. 2,5 Mrd. Euro und einen operativen Gewinn (ohne Restrukturierungskosten) von ca. 117 Mio. Euro. In dem Geschäftsbereich sind etwa 12.000 Mitarbeiter tätig.

Die beiden Kraftliner-Fabriken von SCA in Schweden sind laut Unternehmen nicht Teil der Transaktion, da diese umfassend in den Geschäftsbereich Forest Products von SCA integriert sind. Für den französischen Teil der Verpackungssparte, dessen Preis im bekannt gegebenen Kaufpreis enthalten ist, hat DS Smith laut SCA ein formales Kaufangebot gemacht. Der Vorgang sei jedoch abhängig von den Beratungsgesprächen mit den zuständigen Betriebsräten und werde separat verhandelt.

Die Transaktion ist von der Genehmigung der Aktionäre von DS Smith sowie von der kartellrechtlichen Genehmigung der Europäischen Kommission abhängig. SCA rechnet nach eigener Aussage mit einem Abschluss der Transaktion im zweiten Quartal 2012. DS Smith werde hierzu ein entsprechendes Verkaufsprospekt veröffentlichen. Zudem habe das britische Unternehmen die Finanzierung der Transaktion zugesagt.

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