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SKN Druck und Verlag investiert in Flexliner-Einstecksystem

Ostfriesisches Unternehmen ersetzt zwei Einstecksysteme durch ein neues
 

Die SKN Druck und Verlag GmbH verarbeitet jährlich rund 200 Millionen Beilagen.

Das ostfriesische Unternehmen SKN Druck und Verlag GmbH, spezialisiert auf das Einstecken von Beilagen in Beilagen, hat laut eigenen Angaben in das weltweit erste Einstecksystem des Typs Müller Martini Flexliner investiert. Das neue Flexliner-System ersetzt bei SKN zwei ältere Einstecksysteme, die aus der Produktion genommen wurden. 

Der neu installierte Flexliner arbeitet mit einer Produktionsgeschwindigkeit von 30.000 Exemplaren pro Stunde. Durch den Tausch zweier alter Systeme gegen das neue hat das Unternehmen die Nettoproduktion laut eigenen Angaben um 79 Prozent erhöht. "Mindestens 50 Prozent gehen auf das Konto unseres neuen Einstecksystems", erläutert Christian Basse, Verleger und alleiniger Gesellschafter von SKN.

Diese Erhöhung der Produktivität sei durch die Erneuerung des Maschinenparks möglich geworden. Früher nutzte SKN im Werk in Emden fünf Biliner von Müller Martini – "von denen wir aber für die Statistik nur viereinhalb berücksichtigt haben, weil einer reparaturanfällig war", so Christian Basse.

Heute setzt das Familienunternehmen neben drei Bilinern zusätzlich den Flexliner ein. Dieser hat zwei Beilagenanleger mit Streamfeedern, und ist jeweils an den vier produktionsintensivsten Tagen Montag bis Donnerstag – rund um die Uhr – mit voller Produktionsgeschwindigkeit im Einsatz. Vom Flexliner gelangen die Produkte über einen Auslagentransporteur in den Hochleistungs-Kreuzleger Robusto und werden danach umreift.

Der Flexliner eigne sich bestens für das Einstecken von Beilagen in Beilagen, ist von Verleger Basse zu erfahren. Denn bei SKN wird eine Technologie benötigt, bei der die Produkte ohne Vorfalz mit Sauger-Technik geöffnet werden können.

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