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Sato Labelling Solutions Europe hat Insolvenzantrag gestellt

Geschäftsbetrieb läuft weiter – bisher keine Kündigungen

Sato Labelling Solutions Europe hat Insolvenzantrag gestellt.

Die Sato Labelling Solutions Europe GmbH, ein Unternehmen für Lösungen im Barcodebereich und RFID-Anwendungen mit Sitz in Hirschhorn am Neckar, hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Das Gericht hat daraufhin Rechtsanwalt Christopher Seagon aus Heidelberg zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der Betrieb läuft weiter – auch Kündigungen wurden noch keine ausgesprochen, wie es in einer Stellungnahme gegenüber print.de heißt. Grund für den Insolvenzantrag sei die wirtschaftliche Lage des Unternehmens.

Seagon sei derzeit dabei, sich einen Überblick über das Unternehmen mit seinen etwa 80 Beschäftigten zu verschaffen. Er prüft die wirtschaftliche Situation sowie Sanierungs- und Restrukturierungsmöglichkeiten, heißt es in einer Mitteilung des Insolvenzverwalters. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist es zu früh, um konkrete Sanierungsoptionen benennen zu können", sagt Christopher Seagon. Hierfür müsse er die kommenden Gespräche abwarten.

Die Sato Labelling Europe GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Sato Corporation, Japan und erhält nach einer Unternehmensabspaltung im April dieses Jahres ihre Aufträge von der nicht insolventen Sato Germany GmbH mit Sitz in Raunheim. Am Standort der Sato Labelling Solutions Europe GmbH werden mit etwa 80 Mitarbeitern überwiegend selbstklebende Etiketten für deutsche Einzelhandelsunternehmen produziert. Der Jahresumsatz liege bei etwa 20 Millionen Euro.

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