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Sava verkauft seine Gummisparte an tschechisches Unternehmen

Slowenischer Mischkonzern erhält knapp 70 Mio. Euro von der CGS Group
 

Blick in die Gummidrucktuch-Produktion bei Savatech in Kranj.

Der slowenische Mischkonzern Sava will sein gesamtes Gummigeschäft als Teil einer Restrukturierungsmaßnahme an die tschechische CGS Group veräußern. Der Kaufpreis dafür soll 69,4 Mio. Euro betragen.

Zusammen mit den bereits getätigen Veräußerungen würde der Verkauf von Savatech (Gummisparte) dem Sava-Konzern zu einem Schuldenabbau in Höhe von 100 Mio. Euro in diesem Jahr verhelfen. Dies teilte der in Kranj bei Ljubljana ansässige Konzern jetzt mit. 

Savas Gummi-Sparte entwickelt und vermarktet ein breites Spektrum an Industrieprodukten, das von industriellen Gummiprodukten über Autoreifen und grafische Anwendungen (Gummidrucktücher für Offsetdruckmaschinen) bis hin zum Umweltschutz reicht. Das Kerngeschäft umfasst auch die Touristik und den Immobilienhandel. 

Savatech war im Jahre 2006 bekannt geworden mit Drucktüchern auf Kordbasis. Das heißt, die prinzipielle Konzeption der Sava-Tücher beruht auf einer Karkasse aus Polyesterkord, im Gegensatz zu zahlreichen Produkten anderer Hersteller, die eine Textilkarkasse in ihre Tücher integrieren. Polyesterkord soll hohe Festigkeitswerte erbringen.

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