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Schlott Sebaldus: Großakquisition ab 2004 möglich

Geschäftszahlen bekannt gegeben

Der Mediendienstleister und Druckereikonzern Schlott Sebaldus will ab dem kommenden Jahr wieder eine Großakquisition tätigen und damit seinen Marktanteil in Europa vergrößern. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters auf ihrer Internetseite. "Unser Weg ist ein Rhythmus von zwei bis drei Jahren, durch große Akquisitionen zu wachsen", so Vorstand Uwe Hack am Dienstag am Rande einer Kapitalmarktkonferenz in Frankfurt. In diesem Jahr rechne er trotz der Konsolidierungstendenzen in der Branche noch mit keinem großen Zukauf mit einem Volumen in zweistelliger Millionenhöhe, erläuterte Hack weiter. Auch zu einer eventuellen Kooperation mit dem Axel Springer Verlag für die Tiefdrucksparte äußerte er sich nicht.
Das derzeit schwierige Marktumfeld hat zu einem Auslastungsrückgang der Schlott-Gruppe im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2002/03 geführt. Bei einem Umsatz von 142,06 Euro erzielte der Konzern ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von minus 6,18 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2002/03 belief sich das EBT auf plus 4,37 Mio. Euro und der Umsatz auf 313,53 Mio. Euro. Aufgrund des Ertragrückgangs korrigiert der Konzern die Jahresprognose von 20 Mio. Euro auf eine Bandbreite zwischen 12 und 15 Mio. Euro, gibt sich für das Geschäftsjahr 2003/04 dennoch zuversichtlich.
Schlott Sebaldus hatte 2002 die schwedische Meiller Lithorex und die Hamburger Broschek-Gruppe erworben und ist nun der drittgrößte europäische Tiefdruck-Anbieter hinter der Bertelsmann-Tochter Arvato und der kanadischen Quebecor-Gruppe.

Schlott Sebaldus http://www.schlottsebaldus.de

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