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Schlott mit rückläufigem Ertrag im ersten Quartal

Bei Broschek sollen rund 50 der 360 Stellen wegfallen

Den Start ins neue Geschäftsjahr bewertet das Management der Schlott Gruppe AG (Freudenstadt) trotz rückläufiger Umsatz- und Ergebniszahlen als »zufrieden stellend«. Auf seiner Bilanzpressekonferenz legte der Tiefdruckkonzern am 28. Januar 2009 die vorläufigen Zahlen für das erste Quartal (Oktober bis Dezember) des Geschäftsjahres 2008/2009 vor.
Demnach ging der Wertschöpfungsumsatz (WSU) – bereinigt um die Veräußerung der Tochtergesellschaft Sachsendruck – um 7,5 Prozent von 61,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 56,9 Mio. Euro zurück. Der Konzernumsatz belief sich im ersten Quartal auf 106,6 Mio. Euro im Vergleich zu 119,9 Mio. Euro im Vorjahr. Den im Vergleich zum WSU stärkeren Rückgang des Umsatzes begründete Schlott mit einer deutlich höheren Papierbeistellquote von 76,4 % (Vorjahr: 71,1 Prozent). Das EBIT (Earnings before interest and taxes) lag im Berichtsquartal mit 3,4 Mio. Euro nach 5,0 Mio. Euro im Vorjahr laut Schlott über den Planungen. Durch positive Währungsdifferenzen, die aus dem operativen Geschäft durch die Währungsabsicherungen des britischen Pfunds resultieren, lag das EBT (Earnings before taxes) bei 2,9 Mio. Euro (Vorjahr: 3,2 Mio. Euro).
Der Geschäftsbereich Print hat im ersten Quartal 2008/2009 einen WSU von 55,8 Mio. Euro nach bereinigt 60,5 Mio. Euro im Vorjahr realisiert. Das EBIT belief sich auf 2,8 Mio. Euro nach 5,1 Mio. Euro, das EBT auf 4,0 Mio. Euro nach 4,1 Mio. Euro im ersten Quartal 2007/2008.
Für das Gesamtjahr erwartet Schlott unverändert ein WSU von über 215 Mio. Euro nach bereinigt 225 Mio. Euro im Vorjahr und eine »schwarzen Null« beim Ergebnis. Trotz der unsicheren konjunkturellen Situation rechnet das Management mit positiven Auswirkungen des Kostensenkungsprogramms von 2007/2008 sowie einer Reihe »begleitender Maßnahmen« im Verlauf des Geschäftsjahres 2008/2009. Dazu zählt auch der geplante Stellenabbau beim Hamburger Tochterunternehmen Broschek. Wie der Schlott-Vorstandsvorsitzende Bernd Rose auf der Bilanzpressekonferenz in Stuttgart konkretisierte, sollen dort rund 50 der 360 Arbeitsplätze wegfallen.

Schlott Gruppe AG http://www.schlottgruppe.de

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