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Schlott plant Stellenstreichungen bei Broschek

Sparmaßnahmen von rund drei Millionen Euro

Im Rahmen seiner Sparmaßnahmen will der Tiefdruckkonzern Schlott (Freudenstadt) nun auch bei seinem Hamburger Tochterunternehmen Broschek Stellen streichen.
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, sollen nach Verdi-Angaben 15 Prozent der 360 Stellen gestrichen werden. Hintergrund seien Sparmaßnahmen im Umfang von rund drei Millionen Euro, die das Unternehmen unter anderem durch den Wegfall von Arbeitsplätzen und Lohnkürzungen erreichen will. Schlott wollte die Zahlen gegenüber dem Abendblatt nicht bestätigen. »Wir werden aber auch in Hamburg nicht an einem Abbau von Arbeitsplätzen vorbeikommen», sagte Schlott-Sprecher Marco Walz der Zeitung. Der Konzern habe bereits an den Standorten Freudenstadt, Landau und Nürnberg Sparbeschlüsse umgesetzt. In Hamburg seien Stellenkürzungen bis Ende 2008 nicht möglich gewesen, weil dort ein Beschäftigungssicherungsvertrag gegolten habe.
Walz begründete den aktuellen Sparkurs mit der schwächeren Nachfrage und den bis einschließlich 2006 europaweit aufgebauten Druckereikapazitäten. Der Wettbewerb habe stark zugenommen, zudem machten die Personalkosten bei Schlott rund die Hälfte des Wertschöpfungsumsatzes aus. Walz rechnet für das vergangene Geschäftsjahr mit einer »schwarzen Null« beim Konzerngewinn, der Umsatz soll bei 470 Millionen Euro liegen und damit zehn Prozent unter dem Vorjahreswert. Insgesamt beschäftigt der Tiefdruckkonzern derzeit rund 2.800 Mitarbeiter.

Schlott Gruppe AG http://www.schlottgruppe.de

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