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Schlott will sich vom Geschäftsbereich Direct Marketing trennen

Im Tiefdruck soll weiter akquiriert werden

Die Schlott Gruppe AG (Freudenstadt) will ihren Geschäftsbereich Direct Marketing verkaufen. Das Unternehmen gab bekannt, man habe diese strategische Entscheidung getroffen, um die dadurch frei werdenden Mittel im Kerngeschäft Print zu reinvestieren. Entsprechend wurde eine Investmentbank damit beauftragt, »potentielle Käufer für den Geschäftsbereich Direct Marketing zu identifizieren«.
Aktuell beschleunige sich das Konsolidierungstempo im europäischen Tiefdruck erheblich. Daraus sieht die Schlott-Gruppe »neue Chancen entstehen«, ihre langjährige Akquisitionsstrategie »weiter erfolgreich fortzusetzen und den Marktanteil mittelfristig von derzeit 11,2 Prozent in Europa nochmals zu erhöhen«. Zuletzt hatte Schlott die niederländische Biegelaar B.V. übernommen. Durch die Veräußerung des Geschäftsbereiches Direct Marketing sollen nun »stille Reserven realisiert, die Bankverbindlichkeiten reduziert und Management-Kapazität freigesetzt« werden.
Die Schlott-Gruppe hatte den Geschäftsbereich in den letzten Jahren neu im Markt positioniert und ihm ein Kostensenkungsprogramm verordnet. Schlott geht davon aus, dass die Liberalisierung des Postmarktes ab 2008 wird zu einer deutlichen Reduzierung der Portogebühren und damit zu einem Wachstumsschub bei Werbemailings führen wird. Deshalb sieht man die Tochterfirma Meiller Direct als »einen attraktiven Partner für Unternehmen, die sich in diesem Wachstumsmarkt positionieren wollen«.

Schlott Gruppe AG http://www.schlottgruppe.de

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