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Schlottgruppe: Erste Investoren zeigen Interesse

Betrieb läuft vorerst normal weiter

Die insolvente Schlottgruppe will sich an den Ausschreibungen für die Herbs- und Winterkataloge beteiligen. (Bild: Schlottgruppe)

Die insolvente Schlottgruppe hat gute zehn Tage nach Bekanntgabe der Finanzierung im vorläufigen Insolvenzverfahren ein weiteres Lebenszeichen von sich gegeben. In einer Meldung teilt das Unternehmen mit, dass es dem vorläufigen Insolvenzverwalter Siegfried Beck zusammen mit dem Management von Schlott gelungen sei, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren. Man wolle sich nun an den Ausschreibungen für die Herbst-Winter-Kataloge beteiligen. Parallel habe der Verkaufs- und Investorenprozess begonnen.

Schon früh hätten viele wichtige Kunden signalisiert, weiter mit Schlott zusammen arbeiten zu wollen. Auch wesentliche Lieferanten und Dienstleister hielten der Schlottgruppe nach eigener Aussage von Anfang an die Treue, wodurch die Produktion störungsfrei aufrecht erhalten werden konnte. Schlott beteiligt sich nach eigenen Angaben an den Ausschreibungen für die Herbst-Winter-Kataloge.

Der vorläufige Insolvenzverwalter hat unterdessen den Verkaufsprozess gestartet. „Ziel ist ein zügiger Verkauf, um die Schlott-Unternehmen schnell in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“, betonte Siegfried Beck heute in Nürnberg. „Doch sind wir durch den Massekredit nicht in Hetze; wir haben Zeit, die Investoren und ihre Angebote in Ruhe zu prüfen.“
Seit Insolvenzanmeldung habe sich eine größere Zahl von Interessenten gemeldet, darunter sowohl strategische Investoren ebenso wie Finanzinvestoren.
Nach der Abgabe indikativer Kaufpreisangebote werde den interessantesten Bietern eine intensive Prüfung des Unternehmens ermöglicht (so genannte „Due Diligence“). Dabei erhielten die Vertreter der potenziellen Käufer Zugang zu einem „Datenraum“ mit vollständigen Informationen zur Schlottgruppe. Im Anschluss an die Due Diligence würden die Angebote konkretisiert. Danach würden die eigentlichen Kaufverhandlungen beginnen.

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