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Schnitzer-Druck: Insolvenz beantragt

Rund 450 Arbeitsplätze gefährdet

Das Korber Rollenoffsetunternehmen Schnitzer-Druck GmbH hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit am 20. Januar einen Insolvenzantrag gestellt. Ursache soll vor allem die Pleite einer Tochterfirma sein, der Mitteldeutschen Druckanstalt Heidenau GmbH (bei Dresden). Dies bestätigte der vorläufige Insolvenzverwalter für Schnitzer-Druck, der Stuttgarter Rechtsanwalt Klaus Albert Maier. In Korb sind 392 Mitarbeiter beschäftigt, in Heidenau etwa 65.
Zur Firmengruppe des Unternehmers Herbert Schnitzer gehören außerdem die Limburger Vereinsdruckerei GmbH sowie die als Hersteller von Toto- und Lottoscheinen bekannte Emil Biehl und Söhne GmbH & Co. KG in München. Beide seien von den Insolvenzen nicht betroffen, sagte Schnitzers Tochter Carolin auf Anfrage von Deutscher Drucker.
Für die Druckhaus H. S. GmbH in Kumhausen bei Landshut, wo Herbert Schnitzer ebenfalls Geschäftsführer ist, war am 6. Dezember 2002 beim Amtsgericht Landshut Insolvenz beantragt worden. Hintergrund und weitere Informationen erfahren Sie in DEUTSCHER DRUCKER, Ausgabe 4/2003. Am Freitag in Ihrem Briefkasten.

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