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Sechs Buchbindereien gründen Netzwerk Bindnet

Angebotsspektrum soll verbreitert werden

Das neue Buchbindernetzwerk Bindnet (v.l.): Gerhard Wittemann (Schiffmann Großbuchbinderei), Rainer Gwizdalski (Gwizdalski), Christoph Bückers (Industrielle Buchbinderei Bückers), Reiner Vettermann, Ulrike Vettermann (beide Buchbinderei Schaumann), Hans-Jörg Spinner (Josef Spinner Großbuchbinderei).

Nachdem sich im vergangenen Jahr der Verband deutscher Buchbindereien für Verlag und Industrie (VDB) aufgelöst hat, haben sich sechs Buchbinderbetriebe zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Unter dem Namen "Bindnet. Das Netz innovativer Buchbinder" wollen die Unternehmen ihre Kompetenzen bündeln, in der Ausbildung kooperieren und generell eine neue Art der Zusammenarbeit etablieren.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen die Schiffmann Großbuchbinderei GmbH + Co. KG (Rösrath), die Buchbinderei Schaumann GmbH (Darmstadt), die Josef Spinner Großbuchbinderei GmbH (Ottersweiher), die Buchbinderei Vogel GmbH (Kirchheim bei München), die Gwizdalski GmbH und die Industrielle Buchbinderei Bückers GmbH (beide in Anzing). Ziel des Netzwerks ist es unter anderem, die Möglichkeiten und Kompetenzen der einzelnen Betriebe zu bündeln. Das Spektrum reicht hier vom Falzen (auch Kleinstfalzungen) und Sammelheften über die Klebebindung, die Soft- und Hardcoverproduktion bis hin zur Kalenderfertigung. Alle Unternehmen sind nach eigener Ausage vor allem auf die nicht alltäglichen Aufgabenstellungen spezialisiert. Ein weiterer Aspekt ist die gegenseitige Unterstützung bei der Ausbildung. Damit erhalten junge Leute die Möglichkeit über den eigenen Ausbildungsbetrieb hinaus auch Erfahrungen bei den Kollegenbetrieben zu sammeln.

Als weitere wichtige Aufgabe sieht Bindnet nach Aussage von Christoph Bückers, Geschäftsführender Gesellschafter der Industrielle Buchbinderei Bückers GmbH, die buchbinderische Beratung von Druckereien, Verlagen, Agenturen und Produktionern. Man wolle so erreichen, gerade bei komplexeren Aufgabenstellungen möglichst früh in der Konzeptionsphase "mit ins Boot geholt zu werden". Auf diese Weise ließen sich oftmals Probleme bereits im Vorfeld beheben und unnötige Kosten vermeiden. Bereits jetzt hätten die Unternehmen in der Zusammenarbeit Produkte realisiert, die früher aufwändiger oder gar nicht machbar gewesen wären, die aber dem Kunden einen deutlichen Mehrwert bieten.

Das Netzwerk ist unter anderem mit Produktbeispielen, Neuheiten aus der Branche und den einzelnen Unternehmen sowie Ansprechpartnern unter www.bind-net.de auch online erreichbar.

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