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Smurfit Interwell: Investitionen von 70 Mio. ATS

Umsatzplus von 12 Prozent im Jahr 2000

Die Smurfit Interwell GmbH in Österreich hat mit einem Investitionsprogramm von 70 Mio. ATS (5,09 Mio. Euro) in drei Jahren die Produktion modernisiert. Das Geld floss u. a. in ein palettenloses Rollbahnsystem sowie in moderne Planungssoftware. Der Vorteil des palettenlosen Transportes besteht darin, dass erst am Ende der Fertigstellung einer Verpackung Holzpaletten als Unterstützung für die Lagerung und die Beförderung zugeführt werden.
Das oberösterreichische Wellpappe-Unternehmen mit Sitz in Haid bei Linz konnte 2000 den konsolidierten Umsatz um 12 % auf 624,7 Mio. ATS (45,4 Mio. Euro) steigern. Davon gingen 45 % in den Export, vorwiegend nach Deutschland. Die Smurfit Interwell GmbH gehört seit dem Jahr 2000 zu 100 % zum irischen Smurfit-Konzern, dem größten Anbieter für Papier und Wellpappeverpackungen. Insgesamt werden weltweit in über 500 Standorten etwa 70.000 Mitarbeiter beschäftigt. In Folge der Übernahme wurde die Interwell Wellpappe Gesellschaft mbH per Ende Juli 2001 in Smurfit Interwell GmbH umbenannt.
Zum Kundenstamm der Smurfit Interwell GmbH zählen Markenartikelhersteller wie Unilever, Nestlé und Reckitt Benckiser. Pro Jahr werden von 200 Mitarbeitern im Zweischichtbetrieb unter Einsatz von 50.000 t Papier etwa 100 Mio. qm Wellpappe hergestellt. Hauptprodukt der Smurfit Interwell GmbH sind konstruktive, bedruckte Stanzverpackungen. Daneben werden auch Spezialprodukte wie Displays für den Handel hergestellt. Handarbeitsintensive Verpackungen und Kleinserien werden an den eigenen Verarbeitungsbetrieb in Wien Leopoldau, der Smurfit Wellkart GmbH, ausgelagert.

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