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Spiegel-Verlag schließt Druckverträge mit Mohn Media und Stark Druck

Ab Januar 2015 wird der "Spiegel" im Rollenoffset gedruckt
 
Spiegel-Haus

Für Stark Druck in Pforzheim (im Bild eine der beiden 96-Seiten-Maschinen vom Typ Goss Sunday 5000) ist die Teilauflage des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" ein prestigeträchtiger Auftrag.

Das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel", das wöchentlich in einer Druckauflage von mehr als einer Million Exemplaren erscheint, wird ab Januar 2015 von den beiden Rollenoffsetdruckereien Mohn Media in Gütersloh und Stark Druck in Pforzheim hergestellt. Das gab der Hamburger Spiegel-Verlag am 20. Mai 2014 bekannt. Bisher wurde das Magazin vom Tiefdruck-Unternehmen Prinovis an den beiden Standorten Ahrensburg und Dresden produziert.

Spiegel-Verlagsleiter Matthias Schmolz wird mit der Feststellung zitiert, man freue sich auf die Partnerschaft mit Mohn Media und Stark Druck: "Für uns ist wichtig, dass wir mit den neuen Druckverträgen und dem neuen Druckverfahren unsere Bemühungen um noch mehr Aktualität und Flexibilität im Zusammenhang mit dem vorgezogenen Erscheinungstag des Spiegel bestmöglich unterstützen." Der Spiegel wird ab 2015 seinen wöchentlichen Erscheinungstermins von Montag auf Samstag vorverlegen.

Print.de hatte bereits am 18. März 2014 berichtet, in der Branche werde erwartet, dass mindestens eine in Süd- oder Mitteldeutschland beheimatete Rollenoffsetdruckerei den Zuschlag für den Druck einer Teilauflage erhält.

Stark Druck in Pforzheim und Mohn Media in Gütersloh hatten ihre Produktionskapazität mit jeweils zwei 96-Seiten-Rollenoffset-Maschinen in jüngster Vergangenheit besonders umfangreich ausgebaut. Mohn Media gehört über Arvato zum Bertelsmann-Konzern, der 25,5 Prozent der Anteile am Spiegel-Verlag hält. Auch Prinovis – als Teil der Be-Printers-Gruppe – ist mehrheitlich im Besitz von Bertelsmann.

Die IVW weist für den Spiegel im 4. Quartal 2013 eine Druckauflage von 1.065.015 Exemplaren aus. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal schrumpfte die Druckmenge um 5,3 Prozent. Das Handelsblatt schätzte in einem Bericht im März 2014 das wertmäßige Volumen des Gesamtdruckauftrags auf 20 bis 25 Mio. Euro.

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