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Springer Verlag erwartet für 2003 schwarze Zahlen

Geschäftsbericht 2002 bekannt gegeben

Der Axel Springer Verlag erwartet keine baldige Erholung der Werbemärkte, will im laufenden Jahr aber erneut schwarze Zahlen schreiben.
»Eine nennenswerte Verbesserung der Werbemärkte ist derzeit weder absehbar noch prognostizierbar«, teilte Europas größter Zeitungskonzern am Donnerstag auf seiner Bilanzpressekonferenz in Berlin mit. Wenn sich die wirtschaftliche Lage nicht noch gravierend verschlechtere, rechne der Vorstand auch in diesem Jahr mit einem positiven Ergebnis. Im vergangenen Jahr kehrte der Springer Verlag unter dem Strich wieder in die Gewinnzone zurück und erzielte einen Jahresüberschuss von 61 Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatte der Konzern zum ersten Mal in seiner 50-jährigen Geschichte mit 198 Millionen Euro einen Verlust ausgewiesen. Mit Einsparungen, der Trennung von Geschäftsbereichen und dem Abbau von zehn Prozent der Arbeitsplätze habe das Management den Konzern wieder auf Kurs gebracht, sagte Vorstandschef Mathias Döpfner.
Seit Beginn des Restrukturierungsprogramms stellte Springer 17 Objekte ein und verkaufte 17 Aktivitäten, darunter die Buchsparte Ullstein Heyne List, die der Bertelsmann-Konzernübernehmen wird. Verkaufserlösen aus Desinvestitionen von 132 Millionen Euro stünden 2002 Sonderbelastungen aus Abschreibungen und Sozialplänen von 94 Millionen Euro gegenüber. Per saldo ergebe sich ein positiver Sondereffekt von 38 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung führte der Konzern um 120 Millionen Euro auf 15 Millionen Euro zurück.

Axel Springer Verlag http://www.asv.de

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