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Städtische Druckerei macht keine Verluste mehr

Das Lübecker Rathaus.

Die städtische Druckerei in Lübeck ist seit Jahren defizitär und Sorgenkind der Ostsee-Stadt. Aber 2010 wird sie wohl seit langem das erste Mal ein ausgeglichenes Ergebnis einfahren. Dies berichten die Lübecker Nachrichten.

„Darauf sind wir und die Mitarbeiter auch ein wenig stolz“, erklärte Bereichsleiter Egon Ruland vor dem Finanz- und Personalausschuss. Man habe es geschafft, die „wirtschaftliche Situation zu verbessern“. Zwei Vollzeitstellen wurden durch Fluktuation abgebaut und die technische Ausstattung verbessert. Dadurch habe die Druckerei der Hansestadt auch mehr Aufträge von außerhalb anlocken können, so Ruland. Der Kreis Stormarn habe einen Auftrag über eine Million Drucke an die Stadt vergeben. „Das macht zwölf bis 13 Prozent unserer Aufträge aus“, erklärt Ruland.

Um den privaten Druckereien in der Stadt keine Konkurrenz zu machen, werbe die städtische Einrichtung auch nicht – und bediene hauptsächlich die Stadtverwaltung selbst und städtische Gesellschaften. Im Falle von Stormarn habe man sich mit seinem Angebot gegen andere Bewerber durchgesetzt, freut sich Ruland. Zehn Prozent ihrer Aufträge darf die städtische Druckerei von außerhalb reinholen. Wenn es mehr sind, muss die städtische Druckerei Gewerbesteuer zahlen. „Gut, dass wir die Druckerei nicht privatisiert haben“, lobt Ragnar Lüttke von den Linken. Die Privatisierung der städtischen Druckerei war in der Vergangenheit immer wieder diskutiert worden. 

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