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Steve Jobs zieht sich aus operativem Geschäft zurück – vorläufig

Auszeit bis Ende Juni, Genesung hat Priorität

Apple-CEO Steve Jobs hat sich in einer an die Mitarbeiter adressierten Mail, welche auch auf der Website des Herstellers veröffentlicht wurde, erneut zu seinem Gesundheitszustand geäußert. Darin kündigt er an, sich bis Ende Juni aus dem operativen Geschäft zurück zu ziehen, um sich ganz seiner Genesung zu widmen.
Kurz vor der Macworld-Messe in San Francisco berichtete er noch von einer hormonellen Störung, die einer einfachen Behandlung bedarf, welche bereits eingeleitet wurde. Die Lage ist nun doch komplexer, als angenommen. In der letzten Zeit wurde viel über den Gesundheitszustand des charismatischen Apple-Chefs orakelt. Auslöser dazu waren die letzten Auftritte von Steve Jobs, auf denen er sichtlich abgemagert auf der Bühne erschien. 2004 wurde bei Jobs Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert und erfolgreich behandelt. Krebs an diesem für Verdauung und Nahrungsaufnahme elementar wichtigen Organ ist in den meisten Fällen tödlich, Jobs hatte damals Glück. Inwieweit die nun festgestellten "hormonellen Störungen" mit neuerlichen Beschwerden der Bauchspeicheldrüse zusammenhängen, wurde nicht näher ausgeführt. Es fällt jedoch schwer zu glauben, die Ärzte hätten nach einer Bauchspeicheldrüsenoperation hormonelle Auswirkungen nicht unter ständiger Beobachtung. Schließlich liefert die Drüse die wichtigen Hormone Insulin und Glucon.
Das operative Geschäft bei Apple übernimmt COO Tim Cook.

Apple http://www.apple.de

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