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Studie: Gedruckte Weihnachtskarten hoch im Kurs

Weihnachtspost ist ein wichtiges Marketing-Instrument
 

Die meisten Weihnachtskarten versenden mttelgroße Unternehmen.

Weihnachtsgrüße per Mail? Kommt nicht gut an, finden selbst kleine Unternehmen oder Start-ups. Auch Firmen bis maximal 49 Mitarbeiter versenden im Schnitt 135 gedruckte Weihnachtsgrüße pro Jahr. Dies ergab eine Befragung der Die Kartenmacherei GmbH. Und in 57 Prozent der Fälle ist die Weihnachtspost an Kunden und Geschäftspartner Chefsache.

Insgesamt 1.134 Personen hat die Kartenmacherei in ihrer Studie zu ihrem Weihnachtsprozedere befragt.

Demnach verschicken die kleinen Unternehmen und Startups 88 Prozent der Weihnachtspost an ihren Kundenstamm – diese werden häufiger mit weihnachtlichen Grüßen bedacht als Geschäftspartner (85 Prozent). Je größer ein Unternehmen wird, desto mehr rücken jedoch die Geschäftspartner in den Vordergrund. Bei Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern versenden nur noch 54 Prozent Weihnachtskarten an ihre Kunden, 75 Prozent aber an ihre Geschäftspartner.

Interessant sind die Ergebnisse bezüglich zur Anzahle der verschickten Grüße, wenn man sich dabei die Unternehmensgröße oder die Branche ansieht: Mit im Schnitt 310 Karten verschicken Startups und kleine Unternehmen aus dem Sportbereich mit Abstand die meisten Weihnachtsgrüße. Darauf folgt erst mit durchschnittlich 246 Weihnachtskarten die Industrie. Das Schlusslicht bildet ausgerechnet die Marketingbranche mit nur durchschnittlich 76 versendeten Karten zum Fest.

Damit liegen die Marketer weit unter dem branchenübergreifenden Durchschnitt von 135 Weihnachtskarten, die jedes Jahr von kleinen Unternehmen (1-49 Mitarbeiter) versendet werden. Überraschend: Die meisten Karten werden von mittelgroßen Unternehmen zu Weihnachten versendet, durchschnittlich 355 Stück. Selbst große Unternehmen verschicken mit durchschnittlich 291 Karten deutlich weniger.

Ebenfalls überraschend ist, wie hoch die Grüße zum Jahresende in den Unternehmen aufgehängt sind: In immerhin 57 Prozent der kleinen Unternehmen und Start-ups ist die Wihnachtspost Chefsache und obliegt der Geschäftsführung. In 28 Prozent der kleinen Unternehmen wird die Aufgabe direkt an die Assistenz der Geschäftsführung weitergegeben. Die Vorbereitungszeit dafür liegt bei den kleinen Firmen im November, mittelgroße denken bereits im September ans Jahresende und bei Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern beginnt ein nicht unbedeutender Prozentsatz – sechs und acht Prozent – sogar bereits im Juli beziehungsweise August mit der Organisation.

Wichtigstes Kriterium ist das Motiv. Unabhängig von Unternehmensgröße und -branche ist die die Optik der Weihnachtskarten entscheidend. Darüber hinaus sind aber auch eine schnelle Lieferung sowie eine große Papierauswahl ausschlaggebend. Große Unternehmen scheinen knauseriger zu sein als ihre kleinen Kollegen: Der Preis ist für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern von größerer Bedeutung als bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen. [3470]

Auch Deutscher Drucker hat wieder hübsche Weihnachtskarten bekommen. Die 10 schönsten haben wir in einer Bildergalerie zusammengetragen.

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