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Süddeutsche Zeitung: Minus für 2002 prognostiziert

Sparmaßnahmen reichen nicht für positive Bilanz

Die »Süddeutsche Zeitung« erwartet in diesem Jahr erstmals rote Zahlen in der Jahresbilanz. Diese Prognose äußerte Geschäftsführer Dirk Refäuter im eigenen Blatt im Rahmen eines Berichts über die Krise am gesamtdeutschen Zeitungsmarkt. Demnach werde das seit April 2001 durchgeführte Sparprogramm nicht reichen, um in diesem Jahr positiv zu bilanzieren. In der zweiten Jahreshälfte sollen aber die laufenden Verluste gestoppt werden. »Wir werden darauf achten, dass unser Ziel nicht gefährdet wird: Der Ausbau der SZ
als Marktführer auf nationaler Ebene«, wird Refäuter in dem Bericht zitiert. Insgesamt soll der Süddeutsche Verlag mit seinen 5.000 Mitarbeitern zehn Prozent seiner Personalkosten einsparen. Laut eigenen Angaben hat die renommierte Tageszeitung eine durchschnittliche verkaufte Auflage von 434.666 Exemplaren pro Tag. Damit erreicht die »Süddeutsche« 1,14 Mio. Leser. Trotz steigender Auflage sind die Anzeigenumfänge 2002 um 22 Prozent, die Stellenanzeigen um 53 Prozent gesunken.

Süddeutsche Zeitung http://www.sueddeutsche.de

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