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Süddeutscher Verlag verkauft Frankenpost

Voraussetzung für Einstieg der Südwestdeutschen Medien Holding

Der Süddeutsche Verlag hat sich aus kartellrechtlichen Gründen von den Regionalzeitungen "Frankenpost" und "Vogtland-Anzeiger" getrennt.
Der 70-prozentige Anteil an der Frankenpost GmbH sei an die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) verkauft worden, teilte das Münchener Verlagshaus am Mittwoch mit. Der Verkauf sei eine Konsequenz aus den Sondierungsgesprächen mit dem Bundeskartellamt, das den Einstieg der Südwestdeutschen Medien Holding (SWMH) als sechster Gesellschaft beim Süddeutschen Verlag (SV) genehmigen soll. Die SWMH gibt in Chemnitz die "Freie Presse" heraus, deren Verbreitungsgebiet sich mit den Regionalzeitungen des Süddeutschen Verlags überschneidet.
"Wir gehen davon aus, dass die Genehmigung des Bundeskartellamts für den Einstieg des SWMH in den Süddeutschen Verlag nun rasch erteilt werden kann", erklärte SV-Geschäftsführer Klaus Josef Lutz.
Die SVMH, die unter anderem die Mehrheit an der "Stuttgarter Zeitung" hält, hatte ihren Einstieg mit 18,75 Prozent als sechster Gesellschafter beim Süddeutschen Verlag bereits im November vereinbart. Das Engagement soll dem Münchener Verlag, der unter einem Einbruch der Anzeigen-Einnahmen leidet und im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben hat, eine Finanzspritze von 100 Millionen Euro bringen.

Süddeutscher Verlag http://www.sueddeutsche.de

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