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Swissprinters-Standort Renens bleibt erhalten

Kanton Waadt übernimmt Bürgschaft von einer Million Schweizer Franken
 

Der Standort Renens bleibt erhalten. Die Druckerei wird unter neuem Namen mit neuem Management weitergeführt.

Die Swissprinters-Druckerei IRL Renens steht nun doch nicht vor dem Aus. Gemeinsam mit dem Kanton Waadt, der Gemeinde Renens, Vertretern von Swissprinters sowie potenziellen Investoren wurde eine Lösung gefunden, wie der Standort erhalten werden kann. Wie die Online-Ausgabe der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) berichtet, sollen 69 der bislang 126 Angestellten von der neu zu gründenden Gesellschaft IRL+ übernommen werden.

Diese neue Gesellschaft sei das Resultat der Verhandlungen zwischen dem Kanton, der Gemeinde Renens, Vertretern von Swissprinters sowie potenziellen Investoren. Für die Arbeitsplätze, die abgebaut werden sollen, werde ein Sozialplan ausgearbeitet. Das neue Unternehmen IRL + mit dem Leistungsspektrum Bogen- und Rollenoffsetdruck soll Anfang Oktober den Betrieb aufnehmen. Ein Management-Team unter der Leitung von Michel Berney übernimmt den Betrieb in Renens und produziert am bisherigen Standort in neuer Konstellation. In diesem Zusammenhang ist sogar die Investition einer neuen 10-Farben-Bogenoffsetdruckmaschine im Wert von 2,4 Millionen Schweizer Franken vorgesehen, die zwei ältere Maschinen ersetzen soll. Für diesen Kauf übernimmt der Kanton Waadt eine Bürgschaft in der Höhe von einer Million. Die Belegschaft ihrerseits nimmt Lohneinbußen von 15 Prozent hin, was die Wirtschaftlichkeit der Druckerei erhöhen soll. 

Eigentlich war die Schließung der Druckerei IRL Renens bereits Mitte Juli beschlossene Sache gewesen. Damals hatte die Muttergesellschaft Swissprinters ihren Ausstieg aus dem Unternehmen angekündigt. Swissprinters ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Verlagshäuser Ringier, Tamedia und NZZ-Mediengruppe. Anfang dieser Woche teilte nun nach Angaben der NZZ die Waadtländer Regierung mit, dass man für die Druckerei eine alternative Lösung gefunden habe. Regierungsrat Philippe Leuba habe erklärt, dass die Zukunft der Druckerei in ihrer redimensionierten Form gesichert sei. Andernfalls hätte der Kanton nicht eingegriffen. Die Waadtländer Regierung hatte zuvor bereits dem in Lausanne ansässigen Maschinenhersteller Bobst unter die Arme gegriffen. 

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