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T-Online: Einstieg bei Bild.de durch Kartellamt untersagt

Marktbeherrschende Stellung soll vermieden werden

Hamburg (Reuters)-Der Internet-Zugangsanbieter T-Online darf nach einer vorläufigen Entscheidung des Bundeskartellamts nicht wie geplant beim Web-Portal des Axel Springer Verlages, Bild.de,
einsteigen. Die Behörde habe Bedenken, dass es durch den Zusammenschluss zu einer Verstärkung der marktbeherrschenden Stellung von T-Online als Internet-Zugangsanbieter kommen würde, wie ein Sprecher der Bonner Behörde gestern verlauten ließ. Die Entscheidung sei aber nicht endgültig, und es gebe Gespräche mit den Unternehmen. Das am Neuen Markt notierte Tochterunternehmen der Telekom, T-Online, sollte 37 Prozent an der geplanten Tochtergesellschaft Bild.de/T-Online halten. Springer und T-Online teilten mit, sie prüften das Schreiben des Kartellamts eingehend und wollten sich vor Abschluss dieser Prüfung nicht dazu äußern. Der Kartellamtssprecher betonte, dass die den Unternehmen zugeschickte Abmahnung noch keine endgültige Entscheidung sei. Die Prüffrist des Kartellamts ende im Verlauf der kommenden Woche. Auf Wunsch der Unternehmen könne diese Frist aber noch verlängert werden. Begründet wurde die Ablehnung damit, dass T-Online durch den Einstieg bei Bild.de exklusiv auf deren Inhalte zurückgreifen könne. Zudem könnten künftig
auch kostenpflichtige Inhalte, die in der Internet-Branche zunehmend an Bedeutung gewinnen, über Bild.de vertrieben werden. T-Online verfüge durch die Verbindung zur Telekom ohnehin schon über ein überlegenes Abrechnungssystem für
den Verkauf solcher Inhalte und werde durch die Inhalte von Bild.de noch attraktiver.

T-Online http://www.t-online.de

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