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T-Online: Gerichtsentscheid gegen Werbeclaim

Nicht europaweit vertreten

T-Online muss in Zukunft offenbar auf einen Teil seines derzeitigen Werbeclaims verzichten. Nach Angaben eines Sprechers von AOL Deutschland liegt ein Gerichtsbeschluss vor, demzufolge T-Online nicht länger behaupten darf, der größte Internet-Provider Europas zu sein. Das Gericht begründet seine Entscheidung damit, dass T-Online nicht europaweit vertreten ist und die meisten seiner Kunden im deutschsprachigen Raum hat. In manchen Ländern Europas sei T-Online überhaupt nicht präsent, so die Argumentation der Richter. Das Urteil ist den Angaben zufolge noch nicht rechtskräftig.
AOL hatte vor dem Oberlandesgericht Hamburg eine entsprechende Klage eingereicht. Der mit mehr als 30 Mio. Mitgliedern weltweit größte Internetzugangsanbieter liegt in Deutschland klar hinter Marktführer T-Online, der hierzulande etwa 7,5 Mio. Zugangskunden hat. AOL hat in Deutschland etwa 2 Mio. Kunden. Auch der italienische Internet-Service-Provider Tiscali hatte in den vergangenen Monaten mehrfach gegen die von T-Online beanspruchte europäische Marktführerschaft Einspruch erhoben. Tiscali ist mittlerweile in 15 Ländern Europas vertreten und hat nach eigenen Angaben mehr als 16 Mio. registrierte Kunden. In Deutschland gehen etwa 1,8 Mio. Surfer über den Zugang von Tiscali ins Netz.

T-Online http://www.t-online.de

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