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Tamedia verkauft Swissprinters-Beteiligung an Ringier und NZZ

Swissprinters-Standort Renens wird nicht geschlossen
 

Tamedia verkauft Swissprinters-Beteiligung an Ringier und NZZ.

Das schweizer Medienunternehmen Tamedia Publications romandes hat seine 16-Prozent-Minderheitsbeteiligung am Druckunternehmen Swissprinters (Zofingen/Schweiz) abgestoßen. Wie mehrere schweizer Zeitungen, u.a. auch die Werbewoche, berichteten, ist der Abnehmer die SWP Holding AG. Diese ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Medienunternehmen Ringier und NZZ Mediengruppe.

Über die Einzelheiten des Verkaufs haben die Parteien Stillschweigen vereinbart, heißt es in einer Mitteilung der Unternehmen. Wie Tamedia-Mediensprecher Christoph Zimmer gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte, habe der Verkauf keine Auswirkungen auf den Druck der eigenen Zeitungen. Diese würden wie bisher an den drei Tamedia-Zentren in Bern, Zürich und Bussigny bei Lausanne gedruckt.

Tamedia Publications Romandes, zu der alle Westschweizer Printprodukte wie die Zeitschriften "Bilan" und "Femina" gehören, hatte sich Ende 2009 an Swissprinters beteiligt. "Femina" ist laut Zimmer bisher am Swissprinters-Standort in Renens bei Lausanne gedruckt worden.

Und entgegen früherer Meldungen wird dieser Standort doch nicht geschlossen. Dies gab Swissprinters am 28. August in einer Mitteilung bekannt. Demnach soll der Betrieb von einer neu gegründeten Gesellschaft, der Imprimeries Réunies Lausanne (IRL), ab dem 1. Oktober 2012 weitergeführt werden. Leiter des neuen Managements ist Michel Berney. Unter der Marke „IRL plus“ soll ab Oktober weiter im Rollenoffset und Bogenoffset produziert werden. Der Maschinenpark im Bogenoffset würde modernisiert und leistungsfähiger ausgestattet werden – die 10-Farben-Druckanlage, die bisher bei Swissprinters Zürich im Einsatz war, ersetze zwei ältere Bogenoffset-Maschinen. Die Weiterverarbeitung soll in reduziertem Umfang weiter betrieben werden. 69 von insgesamt 126 Personen haben das Angebot einer Weiterbeschäftigung erhalten.

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