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Tarifwerk für Redakteure in Gefahr?

Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger ist besorgt

Mit Unverständnis und Enttäuschung hat der
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)
gestern in Hamburg auf das vorläufige Scheitern
der Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag
für Redakteure an Tageszeitungen reagiert. Es sei
nicht nachzuvollziehen, erklärten die
Zeitungsverleger, dass der Deutsche
Journalisten-Verband und die IG Medien auf einen
tariflichen Anspruch auf Altersteilzeit für
Redakteure beharrten.
Eine Vergleichbarkeit mit den bisher erfolgten
Abschlüssen in der Druckindustrie und bei den
Verlagsangestellten, machte der BDZV deutlich, sei
nicht gegeben.
Aufgrund des negativen Ergebnisses konnte auch
keine Einigung über die neuen Tarifgehälter
erzielt werden. Der BDZV wird nun prüfen, ob er
seinen über die Landesverbände angeschlossenen
Mitgliedsverlagen empfiehlt, die
Redakteursgehälter einseitig zu erhöhen. »Wir
wollen nicht, dass die Mitarbeiter in den Verlagen
für das Versagen der Gewerkschaften bestraft
werden«, sagte dazu Rüdiger Niemann, der
Vorsitzende des Sozialpolitischen Ausschusses und
Verhandlungsführer d

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