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Technotrans-Umsatz brach 2009 um 42 Prozent ein

2010 will das Unternehmen "zur Profitabilität zurückkehren"

Im Geschäftsjahr 2009 trafen die Folgen der allgemeinen Wirtschaftskrise und der Schwäche der Druckindustrie den Technotrans-Konzern (Sassenberg) mit voller Wucht. Nach 141,7 Mio. Euro in 2008 brach der Umsatz um 42 Prozent auf 82,2 Mio. Euro ein. Damit habe der Abschwung „eine bisher unbekannte Dynamik erreicht“, stellt Technotrans fest. Im Segment Technology betrug der Umsatzrückgang sogar 53 %.
Die Gesamtsituation hat erhebliche Auswirkungen auf die Ertragslage gehabt. Als Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) wird für das Geschäftsjahr 2009 ein Fehlbetrag von 11,9 Mio. Euro ausgewiesen – nach plusminus Null im Vorjahr. Bereinigt um die Vielzahl von Sondereffekten hätte das EBIT etwa minus 1,8 Mio. Euro betragen.
Die größte Belastung, nämlich 3,7 Mio. Euro, stellte die Schadensersatz-Zahlung an Baldwin dar, mit der im September 2009 im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleichs der langjährige Patentrechtsstreit beendet werden konnte. Der zweitgrößte Einzelposten ist die Wertminderung auf den Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 2,4 Mio. Euro, der angesichts der veränderten Marktlage vollständig wertberichtigt wurde.
Für das Geschäftsjahr 2009 wird ein Jahresergebnis in Höhe von minus 10,3 Mio. Euro ausgewiesen.
„Wir hatten den schärfsten Einbruch in der Geschichte des Unternehmens zu verkraften,“ sagt Henry Brickenkamp, Sprecher des Vorstandes. Im Verlauf des Jahres habe man sich auf das niedrigere Umsatzniveau eingestellt und Technotrans gibt sich daher zuversichtlich, im Geschäftsjahr 2010 zur Profitabilität zurückzukehren.

Technotrans AG http://www.technotrans.de

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