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Technotrans-Unternehmensgruppe kehrt auf Wachstumskurs zurück

Ziel ist 2012 einen Umsatz von 90 bis 95 Mio. Euro zu erwirtschaften

Technotrans-Vorstandsvorsitzender Henry Brickenkamp.

Die Technotrans-Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2011 ein Umsatzwachstum von 13,2 Prozent auf 97,3 Mio. Euro (Vorjahr 85,9 Mio. Euro) verzeichnen. Wie das Unternehmen mitteilte, erzielte die EBIT-Marge im dritten Quartal 7,5 Prozent, das beste Ergebnis seit Anfang 2008. Für das Gesamtjahr erreichte die EBIT-Marge 4,9 Prozent. Dies sei einer der Folgen der Insolvenz der Manroland AG: Der Forderungsbestand belief sich zum Zeitpunkt des Insolvenzantrages auf netto rund 1,3 Mio. Euro. Die Übernahme der Termothek AG im Januar 2011 und die anhaltende moderate Erholung in der Druckindustrie trugen laut Technotrans zum Wachstum bei.

Das Segment Technology profitierte den Angaben des Unternehmens zufolge ebenfalls von der Übernahme der Termotek AG. Insgesamt erreichte der Segmentumsatz 61,7 Mio. Euro (Vorjahr 51,4 Mio. Euro), ein Wachstum um 20 Prozent. Das operative Ergebnis im Segment Technology habe sich im Jahresverlauf wie geplant weiter verbessert, doch insbesondere die Sondereffekte im Zusammenhang mit der Insolvenz der Manroland AG hätten letztlich die Ertragslage deutlich negativ beeinflusst. Unter anderem aus diesem Grund erreichte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) insgesamt nur -0,9 Mio. Euro (Vorjahr -2,6 Mio. Euro), nachdem nach neun Monaten des Geschäftsjahres 2011 bereits erstmals wieder ein positives Segmentergebnis ausgewiesen worden war.

Im Segment Services stieg der Umsatz um 3,2 Prozent auf 35,6 Mio. Euro (Vorjahr 34,5 Mio. Euro). Das klassische Servicegeschäft blieb der Mitteilung des Unternehmens zufolge hingegen eher stabil. Das Ergebnis im Segment Services verbesserte sich leicht gegenüber dem Vorjahreswert, und zwar um 1,7 Prozent auf 5,7 Mio. Euro (Vorjahr 5,6 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 16 Prozent, im Vorjahr hatte sie 16,2 Prozent betragen.

Der Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2011 verdoppelte sich auf 3,0 Mio. Euro (Vorjahr 1,5 Mio. Euro). Davon ausgehend erreichte der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Änderung des Nettoumlaufvermögens 8,1 Mio. Euro (Vorjahr 6,6 Mio. Euro). Die Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit betrugen 5,9 Mio. Euro (Vorjahr 7,4 Mio. Euro). Dieser positive operative Cashflow reichte aus, um sowohl die Investitionen (1,3 Mio. Euro) als auch den Beteiligungserwerb der Termotek AG (1,0 Mio. Euro) finanziell zu decken. Der Free Cashflow erreichte 3,6 Mio. Euro (Vorjahr 6,3 Mio. Euro) und entwickelte sich damit für das Gesamtjahr erwartungsgemäß positiv. Die liquiden Mittel blieben zum Jahresende mit 12,8 Mio. Euro (Vorjahr 13,1 Mio. Euro) konstant. Die Nettoverschuldung des Konzerns, also die zinstragenden Verbindlichkeiten abzüglich der liquiden Mittel, betrug zum Stichtag noch 4,9 Mio. Euro; das Gearing, also die Nettoverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital, verbesserte sich auf 13,1% (Vorjahr 17,4%).

Am 31.12.2011 waren im Technotrans-Konzern 637 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 623).

Unter dem Eindruck des Geschäftsverlaufs in den letzten Monaten des Geschäftsjahres 2011 und der aktuell äußerst ruhigen Lage zum Jahresbeginn geht der Vorstand nur verhalten optimistisch in die Planungen für das neue Geschäftsjahr. Ziel ist es daher zunächst, in der Technotrans-Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 90 bis 95 Mio. Euro zu erwirtschaften. „Wir erwarten, dass es uns gelingt, auf dem geplanten Umsatzniveau eine EBIT-Marge von 5 bis 6 Prozent zu erwirtschaften, abhängig davon, ob beim Umsatz eher das obere oder das untere Ende der Spanne erreicht wird", sagt Dirk Engel, Finanzvorstand der Technotrans AG.

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