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Tesa SE trennt sich von der Tesa Bandfix AG

Neuer Eigentümer ist der Investor Palero Capital
 

Blick in die Folienetiketten-Produktion.

Die Tesa SE trennt sich von ihrem in der Schweiz angesiedelten Geschäft mit selbstklebenden Schmuck- und Designetiketten sowie Etikettier-Technik und verkauft die Tesa Bandfix AG (155 Mitarbeiter) in Bergdietikon bei Zürich. 

Die bereits bestehende Tochtergesellschaft Tesa Tape Schweiz AG (31 Mitarbeiter) wird sich auch weiterhin auf den Vertrieb der Tesa-Klebebandlösungen für Industrie und Consumer in der Region konzentrieren. Dieser Schritt sei Teil der Ausrichtung auf die eigenen Fokusgeschäftsfelder, so Thomas Schlegel, Vorstandsvorsitzender der Tesa SE, zu dem Verkauf. Die Herstellung und Vermarktung von Designetiketten gehöre nicht zu den Tesa-Kernkompetenzen, weshalb man sich nach einem Käufer umgesehen und mit Palero Capital einen langfristig orientierten Investor als Käufer gefunden habe, welcher der Etikettendruckerei die Möglichkeit eröffnet, ihr Geschäft nachhaltig weiterzuentwickeln, wie Schlegel ergänzt.

Die Gründung der Tesa Bandfix AG erfolgte 1954 unter dem Namen Bandfix AG. 1965 wurde das Unternehmen zum alleinigen Vertreter für den Vertrieb der von Beiersdorf hergestellten technischen Klebebänder und Geräte in der Schweiz. 1983 übernahm die Beiersdorf AG 50 Prozent des Aktienkapitals, ab 1988 war Bandfix eine 100-prozentige Beiersdorf-Tochtergesellschaft. Mit der Eigenständigkeit von Tesa als AG innerhalb des Beiersdorf Konzerns im Jahr 2001 wurde Bandfix ein Tesa-Tochterunternehmen.

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