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UPM sucht weiter einen Käufer für Docelles

Kaufangebot für Holzvearbeitung in Aigrefeuille liegt vor
 

160.000 Tonnen Fein- und Recyclingpapier wird im französischen Docelles produziert. Jetzt soll das Werk verkauft oder geschlossen werden.

Der finnische Forst- und Papierkonzern UPM reduziert weiter Kapazitäten in Bereich Holzverarbeitung und Papierherstellung. Aktuell hat das Unternehmen ein Kaufangebot für sein französisches Holzverarbeitungswerk in Aigrefeuille d'Aunis erhalten. Das Angebot steht noch unter Vorbehalt. Ebenso soll der Verkauf der französischen Papierfabrik Docelles weiter vorangetrieben werden.
 

Den Plan, die beiden Werke zu veräußern, hatte UPM bereits Anfang Januar dieses Jahres bekannt gegeben. Derzeit stehe man in Verhandlungen mit interessierten Parteien, um ein glaubwürdiges Angebot für Docelles zu entwickeln, gab der Konzern bekannt. Allerdings gestalte sich die Käufersuche aufgrund der wirtschaftlichen Situation in Europa derzeit als schwierig.

Zwar werde weiter daran gearbeitet, einen Käufer zu finden. Gleichzeitig will das Unternehmen aber die Mitarbeiter informieren sowie mit dem Zentralbetriebsrat von UPM France über die beiden Alternativen – Verkauf oder endgültige Schließung – sprechen. Diese Gespräche sollen auch Kürzungsmaßnahmen bei UPM France beinhalten. Bis die Gespräche abgeschlossen sind, werde in Docelles die Produktion aber weiter laufen. Die Fabrik produziert ungestrichene Fein- sowie Recyclingpapiere mit einer Jahreskapazität von rund 160.000 Tonnen und beschäftigt 160 Mitarbeiter.

Der Verkauf von Aigrefeuille wiederum soll Mitte September abgeschlossen sein.

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