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UPM plant Kapazitätsreduzierung im Bereich grafischer Papiere

580.000 Tonnen wenbiger in Europa
 

Insgesamt 580.000 Tonnen Kapazität will UPM in Europa reduzieren. Die entsprechenden Maßnahmen sollen sofort beginnen.

Der finnische Papierhersteller UPM will in Europa seine Kapazitäten an grafischen Papieren um insgesamt 580.000 Tonnen reduzieren. Als Grund nennt der Konzern den sinkenden Papierverbrauch aufgrund einer anhaltend schwierigen europäischen Wirtschaftslage. UPM habe einen weiteren Nachfragerückgang registriert. Auch ein hohes Kostenniveau sowie Überkapazitäten hätten die Papierbranche vor Herausforderungen gestellt.

Die Reduzierungen sind in Finnland, Deutschland und Frankreich geplant. Auch innerhalb der Organisation selbst soll gespart werden. Damit würde sich die Anzahl der Mitarbeiter um etwa 860 in mehreren Ländern reduzieren. Zudem hatte UPM bereits Anfang des Monats die Produktion von gestrichenem Magazinpapier im Werk Stracel (Straßburg/Frankreich) eingestellt. Zusammen mit dieser Maßnahme und den heutigen Plänen würde UPM 2013 eine Reduzierung der Kapazität von etwa 850.000 Tonnen grafischer Papiere vornehmen.
 
Insgesamt plant UPM die folgenden Maßnahmen:

  • dauerhafte Schließung der Papiermaschine 3 des Werks UPM Rauma in Finnland
  • dauerhafte Schließung der Papiermaschine 4 des Werks UPM Ettringen in Deutschland
  • Verkauf bzw. anderweitiger Ausstieg aus der Papierfabrik UPM Docelles, Frankreich
  • vorbehaltlich weiterer Analysen die Straffung der Organisationen im Papiergeschäft und bei den globalen UPM Funktionen 

Die Stilllegung der Produktionslinien in Rauma und Ettringen soll zum Ende des ersten Halbjahrs 2013 erfolgen. Auf beiden Maschinen können jährlich insgesamt 420.000 Tonnen ungestrichene Magazinpapiere hergestellt werden. Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern sollen umgehend aufgenommen werden.
Auch der Prozess zum Verkauf von UPM Docelles beginnt laut UPM sofort. Am Standort Docelles werden jährlich etwa 160.000 Tonnen ungestrichene holzfreie Papiere hergestellt.
Einschließlich UPM Stracel werden von diesem Maßnahmen Fixkosteneinsparungen von 90 Mio. € pro Jahr und einmalige zahlungswirksame Aufwendungen von 100 Mio. € erwartet.

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