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UPM schließt kanadisches Werk für neun bis zwölf Monate

Niedrige Preise in den USA machen Produktion unrentabel

Der finnische Papierkonzern UPM wird die Produktion im kanadischen Werk Miramichi ab August 2007 für einen Zeitraum von neun bis zwölf Monaten einstellen. Rund 600 Arbeitnehmer werden betroffen sein.
Das Werk Miramichi verfügt über zwei Anlagen zur Produktion von LWC-Papieren mit einer Jahreskapazität von 450.000 Tonnen. Trotz aller Anstrengungen sei es in Miramichi nicht gelungen, die US-Exporte in den profitablen Bereich zu bringen, teilte UPM mit. Das Werk leide »unter der beispiellosen Stärke des Kanadischen Dollars«. Zudem seien die Marktpreise für gestrichene Magazinpapiere in Nordamerika gefallen. Die Nachfrage nach Magazinpapierqualitäten war in Nordamerika zwar stabil, weltweit bestehen jedoch weiterhin Überkapazitäten bei Magazinpapieren, die sich negativ auf die Verkaufspreise auswirken. Eine Entscheidung über die Wiederinbetriebnahme des Werkes Miramichi wird, so UPM, »2008 auf Basis der Marktlage getroffen«.
In Europa hat UPM die Produktion von gestrichenen Magazinpapieren in den Jahren 2006 und 2007 dauerhaft um 530.000 Tonnen gesenkt, um die strukturelle Überkapazität zu verringern und die Profitabilität des Geschäfts zu verbessern. Das finnische Werk Voikkaa wurde dauerhaft geschlossen und eine Produktionslinie in Jämsänkoski auf einen anderen Geschäftsbereich umgestellt. UPM reduzierte im vergangenen Jahr auch die Produktionskapazität für gestrichenes Feinpapier im finnischen Werk Kymi um 150.000 Tonnen.

UPM-Kymmene http://www.upm-kymmene.com

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