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UPM legt zwei Papiermaschinen still

Personalabbau in Rauma (FIN) und Ettringen
 

Der Papierkonzern UPM will seine Kapazitäten um insgesamt 580.000 Tonnen verringern.

Der finnische Papierkonzern UPM will zwei weitere Papiermaschinen stilllegen. Ende April sollen die Papiermaschine 3 im finnischen Werk Rauma sowie die Papiermaschine 4 am ehemaligen Myllykoski-Standort Ettringen herunter gefahren werden. Gleichzeitig soll die Zahl der Beschäftigten um 87 Mitarbeiter in Rauma und 150 in Ettringen reduziert werden. Über die geplante Stillegung in Ettringen hatte print.de bereits im Januar dieses Jahres berichtet.

Am Standort Ettringen wurde bereits Ende 2011 die Papiermaschine 3 stillgelegt. Nach der Stillegung der PM 4 bleibt dort nur noch die PM 5 in Betrieb, die Magazinpapier herstellt. Darüber hinaus sucht der Konzern weiterhin nach einem Käufer für die französischen Werke Docelles und Aigrefeuille.

Die Verhandlungen mit dem Mitarbeitern über die Stillegungen sind nach Konzernangaben bereits im März abgeschlossen worden. Ebenso habe man sich mit den Arbeitnehmervertretern in Finnland über Rationalisierungsmaßnahmen im Bereich der Paper Business Group geeinigt. Insgesamt plant der Konzern, seine Kapazität um 580.000 Tonnen pro Jahr zu verringern. Der Personallabbau sowie Umstrukturierungemaßnahmen seien eine direkte Folge davon. Als Grund für die Kapazitätsreduzierung gibt UPM einen sinkenen Papierverbrauch in Europa sowie hohe Produktionskosten und Überkapazitäten an.

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