UPM steigert 2011 seinen Umsatz auf 10,068 Mrd. Euro
03.02.2012 Daniela Tscherbakova
Jussi Pesonen, Präsident und CEO des finnischen Papierherstellers UPM.
Der finnische Papierhersteller UPM hat sein Finanzergebnis für das zurückliegende Quartal und das vergangene Geschäftsjahr 2011 bekannt gegeben. So konnte das Unternehmen beispielsweise seinen Jahresumsatz von 8,924 Mrd. Euro im Jahr 2010 auf 10,068 Mrd. Euro steigern.
Noch im vierten Quartal 2010 hatte UPM einen Umsatz von 2,357 Mrd. Euro erzielt. Im vierten Quartal 2011 konnte der Papierhersteller einen Umsatz von 2,686 Mrd. Euro verzeichnen.
Laut Jussi Pesonen, Präsident und CEO von UPM, stiegen die Preise für alle zur Produktion benötigten Materialien im Vergleich zu 2010 erheblich an. Dies habe man jedoch mit Preisanhebungen kompensieren können. Zum Jahresende habe der Rückgang der Zellstoffpreise und die gesunkene Nachfrage nach Papier und Holzprodukten spürbar die Profitabilität von UPM beeinflusst. Das wichtigste strategische Thema im Jahr 2011 war die Akquisition von Myllykoski, so Pesonen. Transaktion, Integration und Restrukturierung seinen planmäßig verlaufen.
Ausblick für 2012
Nach Aussage von Jussi Pesonen erwartet man bei UPM, dass die Kosten Anfang 2012 im Vergleich zum vierten Quartal 2011 sinken. Da die Marktpreise für Rohstoffe im vierten Quartal gefallen seien, führe dies im ersten Quartal 2012 voraussichtlich zu etwas niedrigeren variablen Kosten als im vierten Quartal 2011. Zudem werde erwartet, dass das Betriebsergebnis ohne Sondereffekte für die erste Jahreshälfte 2012 etwa auf dem gleichen Niveau wie in der zweiten Jahreshälfte 2011 liegen wird. Die Investitionen für 2012 sollen sich voraussichtlich auf 350 Mio. Euro belaufen.


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