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UPM verbleibt im Flächentarif

UPM und Gewerkschaft IG BCE haben sich geeinigt
 

UPM verbleibt mit seinen Unternehmen wie bisher im Flächentarif.

Der finnische Papierhersteller UPM bleibt mit seinen Standorten in Deutschland weiter wie bisher im Flächentarif. Darauf haben sich UPM-Vetreter und die Spitze der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie in Hannover geeinigt. UPM hatte im Dezember 2012 angekündigt, an seinen Papier erzeugenden Standorten in Deutschland aus der Bindung an den Flächentarif der Arbeitgeberverbände aussteigen zu wollen. Stattdessen sollte es künftig hauseigene Tarife geben. Betriebsräte und Gewerkschafter hatten daraufhin eine flächendeckende Verschlechterung der Arbeitsbedingungen aus Kostengründen befürchtet.

Wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht, begrüßten beide Seiten die Einigung und bekräftigten in einer Absichtserklärung die Grundsätze sozialpartnerschaftlichen Umgangs miteinander. Laut UPM wurde festgehalten, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens die Basis sein muss, „um auch zukünftig Arbeitsplatzsicherheit, gute Arbeit, und Wettbewerbsfähigkeit als gleichrangige Ziele zu verfolgen“.

Zudem wurde vereinbart, für die Standorte Plattling und Hürth Verhandlungen aufzunehmen. Diese beiden im Jahr 2011 übernommenen Werke sollen laut UPM kostenneutral integriert werden. UPM und Gewerkschaft verfolgen das Ziel, einheitliche Arbeitsbedingungen auf Basis des Flächentarifvertrags festzulegen.

UPM Paper betreibt 22 Papierfabriken in Finnland, Deutschland, UK, Frankreich, Österreich, China und den USA. Viele dieser Fabriken sind nach eigenen Angaben nicht nur Papierhersteller, sondern auch große Recyclingzentren und Bioenergieproduzenten. UPM Paper beschäftigt etwa 13.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2011 erzielte das Unternehmen in diesem Geschäftsbereich einen Nettoumsatz von 7,2 Mrd. Euro.

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