Weiterempfehlen Drucken

UPM will Papierfabrik Albbruck an die Karl Unternehmensgruppe verkaufen

Anteilsübertragung bis Anfang August 2012 geplant
 

Der Papierhersteller UPM will bis Anfang August 2012 seine Anteile an der Papierfabrik Albbruck GmbH an die Karl Unternehmensgruppe verkaufen.

Der Papierhersteller UPM will seine Anteile an der Papierfabrik Albbruck GmbH an die Karl Unternehmensgruppe mit Sitz im bayrerischen Innernzell verkaufen. Die Anteilsübertragung ist laut UPM bis Anfang August 2012 geplant. Wie der Papierhersteller weiter erläuterte, haben die Vertragsparteien vereinbart, den Wert der Transaktion nicht zu veröffentlichen.

Im Januar 2012 hatte UPM die Papierfabrik Albbruck in Baden-Württemberg geschlossen und die Produktion grafischer Papiere an diesem Standort eingestellt. Seit diesem Zeitpunkt hat sich UPM nach eigener Aussage aktiv am "Runden Tisch" beteiligt, bei dem künftige Nutzungsmöglichkeiten des Werksgeländes diskutiert wurden. "Ziel dieses Forums war es, Entwicklungsansätze und Geschäftsmöglichkeiten für das Gelände zu finden. Dies konnte nun mit dem Anteilsverkauf an die Karl Unternehmensgruppe zeitnah erfolgen", so Dr. Hartmut Wurster, Vorstandsmitglied UPM. "Wir freuen uns, mit der Karl Unternehmensgruppe einen soliden Partner gefunden zu haben, der über entsprechende Erfahrungen bei der Neuansiedlung von Unternehmen verfügt. Dies eröffnet der Wirtschaft in der gesamten Region neue Perspektiven", so Wurster abschließend.
 
Über die Unternehmen

Die Karl Unternehmensgruppe aus dem bayrerischen Innernzell ist im Erwerb, Verkauf sowie in der Sanierung und Abwicklung von Projekten in den Bereichen Bau, Energie, Industrie und Immobilien tätig. In der Vergangenheit hat das Unternehmen so beispielsweise die Papierfabrik Salach aus der Insolvenz aufgekauft (2006) und den ehemaligen Stora-Enso-Standort Kartonagenfabrik Baienfurt (2010) erworben.

UPM betreibt 23 Papierfabriken in Finnland, Deutschland, UK, Frankreich, Österreich, China und den USA. Viele dieser Fabriken sind nicht nur Papierhersteller, sondern auch Recyclingzentren und Bioenergieproduzenten. UPM Paper beschäftigt etwa 14.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2011 erzielte das Unternehmen in diesem Geschäftsbereich einen Nettoumsatz von 7,2 Mrd. Euro.

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Bobst: Vor 75 Jahren mit dem Bau von Faltschachtel-Klebemaschinen begonnen

Eine PCR382 wurde 1942 bei Zeiler (heute Limmatdruck Zeiler) in der Nähe von Bern (Schweiz) aufgestellt

In diesem Jahr ist es genau 75 Jahre her, dass Bobst mit der Entwicklung und Herstellung von Faltschachtel-Klebemaschinen für die Verpackungsbranche begonnen hat. Eine der ersten Maschinen, eine PCR382, war 1942 bei Zeiler in der Nähe von Bern (Schweiz) aufgestellt worden. Dieses Unternehmen agiert heute unter dem Namen Limmatdruck Zeiler als Teil der RLC Packaging Group, eines Verpackungsherstellers mit Sitz in Hannover und verschiedenen Werken in Europa.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Betriebsferien im Sommer?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...