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UPM will Verpackungspapiersparte an Billerud verkaufen

Läuft bald für das schwedische Unternehmen Billerud: die PM 1 in Pietarsaari (Finnland).

Der finnische Papierhersteller UPM will seine Verpackungspapiersparte an den schwedischen Hersteller von Verpackungspapieren, Billerud, verkaufen. Der Verkauf beinhaltet zudem zwei Verpackungspapier-Maschinen, eine in Pietarsaari und eine in Tervasaari (Finnland). Der Unternehmenswert der Transaktion beläuft sich auf 130 Mio. Euro. Der Verkauft bedarf noch der Zustimmung durch die Behörden und soll laut UPM im Laufe des zweiten Quartals 2012 abgeschlossen sein.

Wie es in einer Pressemitteilung weiter heißt, sollen Grundstück und Infrastruktur beider Standorte im Besitz von UPM bleiben. Teil der Transaktion sei es zudem, dass beide Unternehmen gemeinsam die langfristige Versorung der Standorte mit Rohmaterialien und Serviceleistungen sichern wollen. Die etwa 185 Mitarbeiter des Verpackungspapierbereichs von UPM sollen an Billerud überwechseln.

Mit der Transaktion wolle man – angesichts anhaltender Konsolidierung – beiden Unternehmen die Möglichkeit bieten, ihr Kerngeschäft zu stärken und weiterzuentwickeln, so Jyrki Ovaska, Präsident der UPM Paper Business Group. Billerud sei erfolgreich in Bereich der Verpackungspapierherstellung, wohingegen UPM sich verstärkt auf die Herstellung von Grafischen Papieren und ausgewählten Spezialpapieren wie etwa Etikettenpapiere konzentriere.

Die Produktionskapazität der Verpackungspapiersparte von UPM beläuft sich auf ungefähr 300.000 Tonnen. Die Papiermaschine 7 in Tervasaari produziert Kraftpapier, die Papiermaschine 1 in Pietarsaari Sack- und Kraftpapiere.

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