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US-Gericht genehmigt Verkauf von Kodak-Patenten an Konsortium

Kaufsumme betrug 525 Mio.US-Dollar
 

Ein US-Gericht hat den Verkauf von Kodak-Patenten an Google und Apple genehmigt.

Ein US-Insolvenzrichter hat den Verkauf von mehr als tausend Schutzrechten des insolventen Herstellers von Digitaldrucksystemen Kodak an ein Konsortium genehmigt. Wie die Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" berichtete, hatten die IT-Unternehmen Apple, Google, Microsoft, Samsung und andere Firmen die Digitalbild-Patente von Kodak bereits im Dezember 2012 gemeinsam gekauft. Der Kaufpreis betrug insgesamt rund 525 Mio. US-Dollar (rund 395 Mio. Euro). 

Wie die Onlineplattform ZDNet.de berichtete, war Kodak ursprünglich von einem Wert des Patentportfolios von 2 bis 2,5 Milliarden Dollar ausgegangen. Der zuständige Richter Allan Gropper sagte einem Bericht von Bloomberg zufolge, der erzielte Preis sei “enttäuschend”. Die 1100 Schutzrechte, die Techniken für Sucher digitaler Kameras sowie für die Aufnahme und Bearbeitung von Bildern beschreiben, sollen Kodak dabei helfen, einen Kredit von ursprünglich 950 Millionen Dollar an die Citigroup zurückzubezahlen. 

Durch diesen Verkauf könne Kodak nach Angaben der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" Anfang 2013 das Insolvenzverfahren verlassen. Der Hersteller von Digitaldrucksystemen musste deshalb mindestens eine halbe Milliarde Dollar für die Patente erzielen, damit die Banken das Geld für einen Neuanfang als Druck-Spezialist freigeben.

Wie aus den Unterlagen beim New Yorker Insolvenzgericht hervorgehen soll, sind Unternehmen wie Facebook, Microsoft, der Smartphone-Spezialist HTC, der Blackberry-Anbieter RIM, eine Tochter des Online-Händlers Amazon, der chinesische Netzausrüster Huawei, der Software-Spezialist Adobe und der Kodak-Erzrivale Fujifilm an dem Konsortium beteiligt. Angeführt wird das Konsortium von dem Patentverwerter Intellectual Ventures, der auch für die Vermarktung der Schutzrechte zuständig ist.

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