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Übernimmt Bobst Wifag-Polytypes Beschichtungstechnologie?

Die Schweizer Wifag-Polytype Group will ihren gesamten Beschichtungsbereich veräußern – Kommt die Bobst Group zum Zuge?
 

Unsere Abbildung zeigt eine Versuchsdruckmaschine (Techma4) von Wifag-Polytype. Die Rolle-zu-Rolle-Anlage ermöglicht den wasserbasierten Inkjetdruck auf Kunststoff- und Aluminiumfolien sowie auf papierbasierte Substrate.

Die beiden Schweizer Unternehmen Bobst Group SA (Hauptsitz in Mex) und die Wifag-Polytype Group (Bern) haben exklusive Verhandlungen im Hinblick auf eine mögliche Übernahme des Wifag-Polytype-Geschäftsbereichs Beschichtungstechnologie durch Bobst aufgenommen, wie jetzt gemeldet wird. Für Bobst würde eine erfolgreiche Übernahme den internationalen Ausbau seines Geschäftsbereichs Beschichtungstechnologie bedeuten.

Wie weiter berichtet wird, hängt der Erfolg der beabsichtigten Transaktion davon ab, ob die Parteien eine endgültige Einigung erzielen können. Mit einem Abschluss wird für das Ende des zweiten Quartals 2016 gerechnet. Eine möglicherweise erfolgreiche Einigung stünde eventuell noch unter dem Vorbehalt kartellbehördlicher Zustimmungen.

Das 1890 von Joseph Bobst in Lausanne (Schweiz) gegründete Unternehmen Bobst ist in mehr als 50 Ländern vertreten, besitzt zwölf Produktionsstätten in acht Ländern und beschäftigt weltweit mehr als 5.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2015 endete, einen Umsatz von 1,33 Mrd. CHF.

Bei der Wifag-Polytype Group handelt es sich um ein in Privatbesitz befindliches internationales Entwicklungs- und Produktionsunternehmen mit Sitz in Freiburg (Schweiz). Das Portfolio umfasst die Produktion von Druckmaschinen für Kunststoffbehälter und -tuben und von Anlagen für Metallverpackung sowie die Entwicklung und Realisation von hochpräzisen Beschichtungs- und Kaschieranlagen und Prozesslösungen für die Produktion von Mehrschichtfolien und -papieren. Wifag-Polytype Group unterhält Produktionsstätten in Asien, USA und Europa und beschäftigt weltweit mehr als 800 Mitarbeiter.

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