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VDZ: Deutsche Verlage wollen Online-Auftritte stärken

Redaktionen personell aufgestockt

Die deutschen Verlage wollen 2006 ihre Online-Redaktionen ausbauen. Wie aus einer Umfrage des Verbandes deutscher Zeitschriftenverleger und des Beratungsunternehmens OC&C Strategy Consultants hervorgeht, haben 80 Prozent der befragten Online-Redaktionen in diesem Jahr mehr Redakteure eingestellt und wollen auch 2006 das redaktionelle Personal ausbauen. In keiner der befragten Redaktionen wurden Stellen gestrichen.
Ziel der personellen Aufstockung der Redaktionen sei die Steigerung der journalistischen Qualität sowie die Erhöhung der inhaltlichen Breite und Tiefe.
»Online gewinnt weiter an Bedeutung", analysiert VDZ-Pressesprecher Stefan Michalk die Ergebnisse der Umfrage. Die Befragung der Chefredakteure und Geschäftsführer der 20 führenden Print-Websites (Amica, Auto Bild, Auto Motor & Sport, Cinema, FTD, Fit for Fun, FAZ, Focus, Focus Money, Handelsblatt, Hamburger Abendblatt, Max, PC Welt, Spiegel, Stern, SZ, Tomorrow TV-Spielfim, Wirtschaftswoche und Die Zeit) hat ergeben, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Print- und Online-Redaktionen in den vergangenen 18 Monaten bei über 80 Prozent intensiviert hat.
Die Trennung von Print- und Online-Redaktionen wird aber auch in Zukunft bestehen bleiben, erwartet eine Mehrheit der Befragten. Einen personellen Transfer in Richtung der Online-Redaktionen konnte Michalk nicht bestätigen. Das sei nicht abgefragt worden. 85 Prozent der Befragten gehen jedoch davon aus, dass die Anforderungen an Online-Redakteure steigen werden. Neben dem Schreiben, würden auch die Betreuung von Blogs und Foren sowie technische Anforderungen gefordert.

Verband deutscher Zeitschriftenverleger http:///www.vdz.de

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