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Verdi fordert 6,5 Prozent mehr Lohn für die Druckindustrie

BVDM rechnet mit langen und schwierigen Verhandlungen

Verdi geht mit der Forderung von 6,5 Prozent mehr Geld in die Tarifrunde der deutschen Druckindustrie. Die Beschäftigten müssten einen angemessenen Anteil daran bekommen, dass die Branche von der besseren Entwicklung der Gesamtwirtschaft profitiere und sich die Produktivität verbessert habe, so das Argument der Gewerkschaft. Zudem hätten die Arbeitnehmer zuletzt nur eine Lohnsteigerung von einem Prozent erhalten.
Der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) bezeichnete diese Forderung als vollkommen unrealistisch. Solche Vorstellungen weckten nur falsche Erwartungen, erklärte Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer in Wiesbaden. Die Druckindustrie befinde sich auf der Schattenseite der konjunkturellen Entwicklung. Vielmehr müsse sich die Tarifpolitik in der Druckindustrie weiter an den moderaten Steigerungen der vergangenen Jahre orientieren. Angesichts der großen Diskrepanz zwischen den Erwartungen der Tarifvertragsparteien rechnet Mayer mit ausgesprochen schwierigen Verhandlungen, um zu einem branchenbezogenen vertretbaren Abschluss zu gelangen.

Bundesverband Druck und Medien http://www.bvdm-online.de

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